Im Rahmen des Gemeinschaftskunde- und Französisch-Unterrichts besuchte die Kursstufe K1 (11. Klasse) zusammen mit den begleitenden Lehrern Susanne Hoff und Michael Wagner am 23.9. das Europäische Parlament in Straßburg.  Diese Kooperationsveranstaltung der beiden Fachgebiete ist Bestandteil des ASG- Schulcurriculums und wird für die gymnasiale Oberstufe in Zusammenhang mit der Unterrichtseinheit „Europa“ angeboten.
Martin Schulz, Präsident des Europäisches Parlaments, schreibt in seinem Vorwort zur Parlamentsinformationsbroschüre (2015): „Die Europäische Union gründet auf der faszinierenden Vorstellung von Frieden, Freiheit, Stabilität und Wohlstand. […] Wir haben es geschafft aus Feinden Freunde zu machen, nationale, religiöse und weltanschauliche Differenzen zu überwinden und zu einem vereinten Europa zusammenzuwachsen.“ Die Schüler sind junge Europäer, die in diesem vereinten Europa aufwachsen. Mit der Volljährigkeit haben auch sie eine Stimme im Europäischen Parlament, dem einzig direkt gewählten Organ der EU, das seine Rolle als Hüter von Freiheit, Menschenrechten und Demokratie in Europa sieht. Die 500 Millionen Bürgerinnen und Bürger der EU werden durch die Europaabgeordneten auf  der Ebene der EU repräsentiert und ihre Interessen werden gegenüber den führenden Politikern und Organen der EU vertreten.
Einen besonderen Applaus erhielten die anschaulichen Ausführungen Michael Wagners, der während der Busfahrt nach Straßburg eben diesen Bus mit Fahrer und Fahrgästen zur Erklärung der Zusammenarbeit zwischen den EU-Institutionen als Beispiel heranzog: dem Motor des Buses entspricht die EU-Kommission, dem Fahrer der Ministerrat und den Fahrgästen das EU-Parlament bzw. die Abgeordneten, die gemeinsam mit dem Fahrer über die Strecke diskutieren.
Die Schüler hatten zur Einheit „Europa“ viele Fragen erarbeitet, die sie bei der Fragerunde im Europäischen Parlament stellen konnten, darauf kompetente Antworten erhielten und erkannten, dass man sich einmischen kann und soll.(HFF)