Schüler setzen Kreuz –  wen würde das ASG in den Stuttgarter Landtag entsenden?

 

Gernsbach – Das Albert-Schweitzer-Gymnasium hat sich vergangene Woche an der landesweiten U18-Wahl beteiligt. Bevor die Baden-Württembergerinnen und Baden-Württemberger am kommenden Sonntag, den 13. März ihre Stimme abgeben können, haben die Schülerinnen und Schüler des ASG bereits im Rahmen einer Simulation zur Landtagswahl ihre/n Landtagsabgeordnete/n gewählt.

Insgesamt beteiligten sich 210 Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 12 – die Wahlbeteiligung lag bei 78,6 Prozent. Ob eine so hohe Wahlbeteiligung auch am kommenden Sonntag erreicht wird, darf bezweifelt werden; ansonsten allerdings erfuhren die Schülerinnen und Schüler die Landtagswahl genau so, wie sie ihre Eltern auch erfahren werden. „Alle Schüler ab Klasse 8 und damit ab dem Schuljahr, in dem bei uns Gemeinschaftskunde unterrichtet wird, wurden in einem Wählerverzeichnis erfasst“, erklärt Michael Wagner, der als Gk-Lehrer das Projekt am ASG durchführte. „Die Schülerinnen und Schüler meines Neigungsfachs Gemeinschaftskunde fungierten als Wahlvorstand und händigten ihren Mitschülern den originalen Stimmzettel für den Wahlkreis Rastatt aus. In einer Wahlkabine konnten die Schüler dann ihr Kreuzchen setzen, um den Stimmzettel dann anschließend gefaltet in eine Wahlurne zu werfen.“

Gewonnen hat die (fiktive) Wahl mit deutlichem Abstand Sylvia Felder von der CDU mit 32,8% der Wählerstimmen, gefolgt von Dr. Kirsten Lehnig (Grüne) mit 20%. Die radikalen Parteien des rechten Rands (REP, NPD, DIE RECHTE) erhielten zusammen nur 1,4% der Schülerstimmen.

„Die Schülerinnen und Schüler waren hochmotiviert und haben ihr Bürgerrecht freudig wahrgenommen,“ resümiert Michael Wagner. „Sobald Politik konkret wird und die jungen Leute das Gefühl haben, man interessiert sich für ihre Meinung, ist die Begeisterung und das Engagement riesengroß.“

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