Leitbild des Albert- Schweitzer -Gymnasiums Gernsbach

 

       

Allgemeine Grundsätze

 

Unsere Aufgabe sehen wir darin, die uns anvertrauten Kinder bestmöglich in ihren Fähigkeiten und Anlagen zu fördern, ihnen Orientierung zu geben und sie in ihrer Entwicklung vom Kind zum jungen Erwachsenen zu begleiten. Die Entwicklung einer ganzheitlichen Persönlichkeit steht deshalb bei uns im Mittelpunkt. Wir vermitteln den Schülerinnen und Schülern umfassendes Wissen und ganzheitliche Bildung, wir stärken ihre Persönlichkeit und fördern ihre individuelle Ausdrucksfähigkeit. Gegenseitige Wertschätzung und soziale Verantwortung im Klassenverband, aber auch in der globalen Welt sind Erziehungsziele, die uns leiten. So wollen wir unsere Schülerinnen und Schüler befähigen, sich zu verantwortungsbewussten, selbstständigen und mündigen Bürgern zu entwickeln. Um diese Ziele zu erreichen, schaffen wir ein positives Schulklima durch eine konstruktive Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zwischen Schülerschaft, Lehrkräften und Eltern.

  Vorstellung des Leitbildes
„Soziale Verantwortung in der Einen Welt“ lautet das schulische Leitbild am Albert-Schweitzer-Gymnasium Gernsbach. Neben den klassischen Profilen (sprachliches Profil/naturwissenschaftliches Profil) sollen drei Säulen das besondere Gesicht der Schule ausmachen.
        1. Soziales Lernen
        2. Lernen lernen
        3. Gesundheitsförderung

Leitbild des ASG

  • Gesundheitsförderung
  • Lernen lernen
  • Soziales Lernen

Dieser Themenbereich soll einerseits auf dem Sportunterricht und andererseits auf den Bewegungskonzepten für den Unterricht „Die Schule bewegt sich“ (für die Unterstufe) bzw. „Schule aktiv“ (für die Mittel- und Oberstufe) aufbauen. Schwerpunkte sind hier „Spielformen“ unterschiedlichster Art, Übungen zur „Stabilisierung“, Mobilisierung“, „Dehnung“, „Koordination und Entspannung“. Bei beiden Konzepten wird die Verbindung zur Psyche hergestellt - z.B. über Regeneration und Entspannung -  was sich so ganzheitlich und präventiv auf die Lernsituation der Schülerinnen und Schüler auswirkt.
Der bewegungsaktive Schulhof ist ein weiterer Mosaikstein:


•    Bewegungsraum, in dem Kinder und Jugendliche Bewegung aktiv gestalten können als Ausgleich zu den hohen psychischen und kognitiven Belastungen
•    Gestaltungsraum, der die Entwicklung von Kreativität und Selbstverantwortung fördert
•    Begegnungs- und Kommunikationsraum zur Aufnahme und Pflege sozialer Beziehungen
•    Sinnlicher Erfahrungsraum, der bei unterschiedlichsten Tätigkeiten den eigenen Körper bewusst macht und den Körperbezug herstellt


Über den Themenbereich „Sitzen in der Schule“ soll auf  abwechselnde Sitz- und Arbeitshaltungen hingewiesen werden. Es werden Beispiele gegeben, wie der einzelne Schüler mit einfachen Mitteln zu einem ergonomisch wesentlich besseren Sitzverhalten erzogen werden kann.

Gesunde Ernährung – gesundes Pausenbrot und gesunder Mittagstisch für Kinder und Jugendliche – ist ebenfalls Teilaspekt der Gesundheitsförderung in unserer Schule. In Zusammenarbeit mit außerunterrichtlichen Partnern versuchen wir Eltern, Schüler und Kollegen darüber zu informieren, wie wichtig tägliche Bewegung und gesunde Ernährung für eine erfolgreiche Arbeit in der Schule sind.

Wir vermitteln den Schülerinnen und Schülern umfassendes Wissen und ganzheitliche Bildung, wir stärken ihre Persönlichkeit und fördern ihre individuelle Ausdrucksfähigkeit. Wir lehren und lernen nachhaltig und vernetzt und bereiten sie auf das spätere Leben vor, insbesondere auf Studium und Berufsausbildung.
Von besonderer Bedeutung sind dabei:


•    Fördern und Nutzen individueller Stärken und Talente jedes Einzelnen
•    Motivation, Einsatzbereitschaft und Anerkennung von Leistung
•    ein Lernverständnis, das die Individualität von Lernen berücksichtigt
•    aktive Beteiligung der Schülerinnen und Schüler am Lernprozess
•    Unterstützung selbstständigen und eigenverantwortlichen Lernens
•    Einsatz vielfältiger und angemessener Methoden und Materialien
•    Einführung in den verantwortungsvollen und funktionalen Umgang mit modernen Informations- und Präsentationsmedien
•    Gestaltungsfähigkeit durch Offenheit für Neues
•    gelebte Feedbackkultur

 

Praktische Tipps und Methodenschulung erhalten die Schüler dafür in der eigens im Stundenplan ausgewiesenen Klassenlehrerstunde in den Klassen 5 und 7. Im Methodencurriculum des ASG ist die systematische Förderung der Methodenkompetenz unserer Schülerinnen und Schüler auf allen Stufen ausgewiesen. Individuelle Förderung erfahren unsere Schülerinnen und Schüler auch in der Hausaufgabenbetreuung, die von Fachlehrern, qualifizierten außerschulischen Kräften und Jugendbegleitern durchgeführt wird.

Respekt, Engagement und Verantwortung für andere in und außerhalb der Schule sind wesentliche Elemente unseres Schulcurriculums. Das ASG ist eine Schule ohne Rassismus. Deshalb bietet das ASG seinen Schülern viele Möglichkeiten für soziales Engagement und die Übernahme von Verantwortung. So helfen z.B. Streitschlichter ihren Mitschülern dabei, Strategien zur Konfliktbewältigung anzuwenden und dadurch Konflikte zu lösen. Ebenso bietet ein Engagement in der SMV vielfältige Möglichkeiten, durch Übernahme von Verantwortung die eigenen sozialen Kompetenzen einzuüben.
Projekte aus dem Life-Skills-Programm von Lions-Quest werden mit den Schülern der 5. und 7. Klassen durchgeführt, um ihnen zu helfen, ihre Persönlichkeit zu entwickeln und zu festigen, sodass sie selbständig und verantwortungsbewusst handeln können.
Im erweiterten Schulalltag begegnen unsere Schülerinnen und Schüler täglich nicht nur ihren Mitschülern, Lehrern und Eltern, sondern auch Menschen mit anderen Lebenswirklichkeiten. Dabei bietet beispielsweise das Compassion-Projekt in der Oberstufe die Möglichkeit, Erfahrungen im Umgang mit alten, kranken oder behinderten Menschen zu sammeln und deren eingeschränkten Lebensalltag zu erfahren und praktische Solidarität zu üben. Das Engagement von Schülerinnen und Schülern im Schulsanitätsdienst fördert das Verantwortungsbewusstsein, die Persönlichkeitsentwicklung und die Hilfsbereitschaft der Beteiligten. 
Das Albert- Schweitzer-Gymnasium Gernsbach fördert durch internationalen Schüleraustausch und Sprachenfahrten die Weltoffenheit, Selbstständigkeit und die Sprachkompetenz seiner Schülerinnen und Schüler. Diese Begegnungen mit fremden Kulturen ergänzen das soziale und interkulturelle Lernen im Unterricht nachhaltig.

Nicht zuletzt soll der Blick über die Grenzen Europas hinaus auf Länder der ,,Dritten Welt'', insbesondere Kenia und Madagaskar, gerichtet werden, wo die Schule engagiert Hilfsprojekte betreibt, die fest im Schulalltag verankert sind. Vor dem Hintergrund der schnell fortschreitenden Globalisierung wird dieser Aspekt der sozialen Verantwortung immer wichtiger in einem Unterricht, der interkulturelle Kompetenzen, ökologisches Bewusstsein und praktische Solidarität fördert. Interkulturelles Lernen wird durch den Kontakt unserer Schülerinnen und Schüler mit den Partnerschulen in Kenia und Madagaskar nachhaltig gefördert. Indem sie bei den Hilfsprojekten mitwirken und sich in der ,,Einen -Welt -AG" engagieren
•    werden unsere Schüler sensibilisiert für die Lebensverhältnisse in anderen Kulturen,
•    wird ihr Problembewusstsein für die globalen Zusammenhänge geschärft
•    werden Vorbehalte gegenüber Fremdem abgebaut
•    wird das eigene Konsumverhalten hinterfragt.

Lernen mit Kopf, Herz und Hand soll wesentlicher Bestandteil einer erweiterten Werteerziehung an unserer Schule sein. Dabei orientieren wir uns an der humanistischen Wertorientierung des Namensgebers unserer Schule.

Insbesondere sind uns wichtig:
•    ein respektvoller, toleranter und wertschätzender Umgang miteinander
•    die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen
•    selbstverantwortliches und solidarisches Handeln
•    Akzeptieren von Stärken und Schwächen sowie gegenseitige Hilfsbereitschaft
•    kritisches und selbstkritisches Denken und Hinterfragen, positiver Umgang mit Kritik
•    Transparenz im Umgang aller am Schulleben Beteiligten miteinander
•    Einhaltung von Regeln
•    ökologisch verantwortliches Handeln, angefangen beim rücksichtsvollen Umgang mit den gegebenen Ressourcen im und am Schulgebäude und seiner Einrichtung

 

Das Leitbild im Schulalltag

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