Be smart- don’t start!

“Be smart- don’t start!” ...

…ist ein Klassenwettbewerb zum Thema Nichtrauchen, der seit 20 Jahren bundesweit erfolgreich umgesetzt wird.

Er soll Schülerinnen und Schüler motivieren, sich für ein rauchfreies Leben zu entscheiden und im besten Fall erst gar nicht mit dem Rauchen zu beginnen. Hat sich eine Klasse für die Teilnahme entschieden, so muss jeder Schüler sich über ein halbes Jahr verpflichten, rauchfrei zu bleiben, d.h. die Klasse sagt „Nein“ zu Zigaretten, E-Zigaretten und Shishas. Wöchentlich dokumentieren die Teilnehmer dies in einer anonymisierten Liste, die im Klassenraum aushängt. Allen Klassen, die ihr Ziel am 28.04.17 erreicht haben, winkt ein Hauptpreis in Form einer Klassenreise im Wert von 5.000 Euro.

Diese Form der Suchtprävention arbeitet nicht mit Abschreckung, sondern setzt bei der Stärkung von Jugendlichen an und nutzt die positiven Effekte, die im Gruppengefüge „Schulklasse“ entstehen können. Auch in diesem Jahr haben sich insgesamt sechs Klassen des ASG zur Wettbewerbsteilnahme angemeldet. Seit dem 24.11.16 heißt es nun für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7a, 7b, 7c, sowie aller drei 8. Klassen „Be smart- don’t start!“. Begleitet von ihren Klassenlehrern und der Schulsozialarbeiterin Astrid Klempt wird jede Woche gewissenhaft „gekreuzelt“. Das ASG ist eine rauchfreie Schule und möchte mit dieser Aktion auch weiterhin alle Jugendlichen motivieren und unterstützen, sich für das Nichtrauchen zu entscheiden.

Wir wünschen allen Schülern, dass sie zu den glücklichen Gewinnern eines der vielen Preise gehören!

Weitere Informationen zum Wettbewerb finden sich unter www.besmart.info

 

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Die S.O.R.-Gruppe des ASG nimmt ihre diesjährige Arbeit auf.

Seit nunmehr fünf Jahren ist das Albert-Schweitzer-Gymnasium Teil des bundesweit größten Schulnetzwerks, dem mittlerweile über 1700 Schulen angehören. Die Schülerinnen und Schüler unserer Schule nehmen sich selbst in die Pflicht, Verantwortung für das Klima an der Schule und ihrer Umgebung zu übernehmen und jeder Form von Diskriminierung, Ausgrenzung oder Rassismus entschlossen entgegen zu treten. Teil dieser Selbstverpflichtung ist auch, eine Aktion pro Schuljahr auf die Beine zu stellen, die die Ziele des S.O.R. – Projekts konkret umsetzt und allen Schülern die Möglichkeit bietet, sich aktiv und couragiert einzusetzen.

Die diesjährige Projektgruppe hat sich nun auf dem SMV-Seminar im Oktober entschieden, das Thema „Flucht und Migration“ in den Fokus zu rücken und ganz konkret etwas zur Integration der nach Gernsbach gekommenen Kinder und Jugendlichen leisten. Geplant ist beispielsweise ein gemeinsames vorweihnachtliches Plätzchenbacken auf dem Sonnenhof. Parallel dazu hat sie sich vorgenommen, Informationen zur aktuellen Situation in die Schule zu tragen, um so zu einem besseren Verständnis beizutragen.

Unterstützt  in ihrer Arbeit werden die Schülerinnen in den kommenden Monaten von den Verbindungslehrern Herrn Klein und Herrn Thome, sowie der Schulsozialarbeiterin Frau Klempt, die bereits erste Kontakte zu den Mitarbeiterinnen der Sozialberatung in der Flüchtlingsunterkunft am Sonnenhof herstellen konnte.

Auftakt stellte für die Gruppe, neben einem ersten kurzen Besuch auf dem Sonnenhof, die Teilnahme an der Informationsveranstaltung in der Stadthalle am 2.11. dar, bei dem sich Elena, Hanna, Sonny, Noemi, Hannah, Kübra und Isabelle ein Bild von der momentanen Lage im Landkreis Rastatt machen konnten.

Alle Interessierten Schüler, Eltern und Lehrer sind selbstverständlich herzlich eingeladen, am diesjährigen S.O.R.-Projekt mitzuarbeiten!

Handyalarm am Albert-Schweitzer-Gymnasium!

©s.hoffDie Nutzung von Handys ist im Schulalltag verboten, so ist es in der Hausordnung des ASG festgelegt. Doch seit Ende September dreht sich für 19 Schülerinnen und Schüler der Unterstufe einmal wöchentlich alles um die kleinen Geräte, die heute aus dem täglichen Leben nicht mehr weg zu denken sind.
Gerade für Heranwachsende ist die Mediennutzung zwar mit Spaß, jedoch auch mit vielfältigen Risiken verbunden. Dies nahm die Schulsozialarbeiterin des ASG, Frau Astrid Klempt zum Anlass, den Schülern die Möglichkeit zu geben, sich kreativ mit allen Aspekten der Smartphonenutzung auseinander zu setzen. Neben der etablierten Präventionsarbeit im Bereich der Mediennutzung stellt der künstlerische Zugang eine weitere Chance dar, das eigene Verhalten zu hinterfragen. In einer auf das gesamte Schuljahr ausgelegten Theater-AG erarbeiten die Mädchen und Jungen nun mit viel Engagement eigene Szenen, schreiben Texte und proben diese, um am Ende im Juni eine Aufführung unter dem Titel „Handyalarm!“ im schulischen Rahmen auf die Beine stellen zu können. Die jungen Schauspieler und Autoren haben vielfältige Ideen, das Thema spielerisch umzusetzen. Unterstützt und angeleitet werden sie hierbei von Klaus-Peter Wick, einem erfahrenen Theaterpädagogen, der mit viel Engagement bei der Sache ist. Gemeinsam mit Frau Klempt ist er sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf des Projekts. Beide sind dankbar, dass die Kinder- & Jugendakademie Stadtkreis Baden-Baden/ Landkreis Rastatt e.V. sich gerne bereit erklärt hat, die Kosten für die theaterpädagogische Arbeit am ASG zu übernehmen.
 

Sprechzeiten Schulsozialarbeit

Sprechzeiten:

Montag 8.30h -13.00h
Dienstag 8.30h -13.00h

Donnerstag 8.30h -13.00h
Freitag 8.30h - 13.00h

In Raum 315 und nach Vereinbarung
Telefon: 07224-99199-19

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Flyer-Download

„Schüler stärken- Suchtprävention am ASG“

 Jahresprogramm der Schulsozialarbeit für das kommende Schuljahr 2014/15

 Nach zwei durchlaufenen Schuljahren hat die Schulsozialarbeit mittlerweile ihren festen Platz am ASG gefunden. Viele Projekte konnte ich im aktuellen Schuljahr realisieren, Kontakte wurden verfestigt, meine verschiedenen Beratungsangebote wurden gerne und häufig in Anspruch genommen.

Die bereits etablierten Angebote auf allen Ebenen des Schullebens möchte ich  auch im nächsten Schuljahr anbieten und freue mich schon auf viele interessante Kontakte mit Schülern, Eltern und Lehrern.

 Für das kommende Schuljahr am ASG möchte ich für die Schulsozialarbeit nun unter dem Titel „Schüler stärken“ einen Schwerpunkt im Bereich der primären Suchtprävention setzen.

Gezielte Präventionsarbeit sollte möglichst frühzeitig beginnen und sich über die gesamte Schulzeit erstrecken, sie ist keine einmalige Angelegenheit, sondern ein kontinuierlicher Prozess.

Moderne Prävention geht hierbei inhaltlich weit über die reine Wissensvermittlung zu stofflichen und nicht stofflichen Suchtmitteln hinaus, reine „Abschreckung“ ist nicht mehr das Mittel der Wahl.

Vielmehr sollte das Ziel sein, sogenannte „Lebenskompetenzen“ zu stärken, um so jeden Schüler zu stärken und seine Belastbarkeit zu erhöhen. Dies sind beispielsweise eine gute Erlebnis-, Beziehungs- und Konfliktfähigkeit, die Fähigkeit, sich abzugrenzen, „Nein“ zu sagen, ein positives Selbstwertgefühl,  eine ausgeprägte Frustrationstoleranz und vieles mehr.

Lebenskompetent ist demnach, wer sich selbst kennt und mag, empathisch ist, kritisch und kreativ denkt, konstruktiv kommuniziert und tragfähige Entscheidungen fällen kann.

Ein gutes Klassen- und Schulklima ist ebenfalls ein entscheidender Schutzfaktor für Kinder- und Jugendliche. Hierbei kommt es auf wertschätzende und unterstützende Beziehungen in der Gemeinschaft und gemeinsam festgelegte Ziele an.

 Die bisher installierten Projekte und Beratungsangebote der Schulsozialarbeit passen sich sehr gut in die Anforderungen an schulische Suchtprävention ein und sollen diese erweitern, bzw. ergänzen.

Insbesondere im Klassenrat der 5. Klassen kann ein Grundstein für ein gelungenes Klassenklima gelegt werden. 

Das Kommunikationsmodul in den 7. Klassen fördert die Kommunikations- und Konfliktfähigkeit derangesprochenen Schüler. Auch das von der Schulsozialarbeit unterstützte Schülerpatenprogramm sowie die mit ausgebildeten und betreuten Schüler-Streitschlichter und eine engagierte SMV-Arbeit tragen zu einem positiven Klima im Schulalltag bei.

 Für das kommende Schuljahr sind nun darüber hinaus gezielte Aktionen zur Unterstützung der bereits von der Schule geleisteten Suchtpräventionsarbeit geplant.

Kooperationspartner werden hierbei sowohl aus dem schulischen, als auch aus dem außerschulischen Bereich mit ins Boot geholt.

Dies sind im einzelnen:

* Frau Siebert, Lehrerin und Beratungsfachkraft für Suchtprävention am ASG,

* Frau Bischof und Frau Sammet, Präventionsfachkräfte der Fachstelle Sucht des bwlv in Rastatt,

* Frau Pelzer, Kommunale Suchtbeauftragte des Landkreises Rastatt,

* Herr Klaus-Peter Wick, Theaterpädagoge.

Angebote der Schulsozialarbeit sind hierbei auf verschiedenen Ebenen angesiedelt.

Sie reichen einer persönlichen Begleitung Einzelner bei der Raucherentwöhnung über die Durchführung des bundesweiten Wettbewerbs zur Prävention des Rauchens „be smart, don`t start“ in den kommenden 7. Klassen, über das Angebot eine theaterpädagogischen Projekts für die Schüler der Unterstufe bis hin zu einer geplanten „Mädchen-AG“ für Schülerinnen der 6. Klassen ab Januar 2015.

Zusätzlich möchte ich wieder Themenbezogene Elternabende in Zusammenarbeit mit den Präventionsfachkräften der Fachstelle Sucht in Rastatt anbieten.

Angedacht ist außerdem wieder eine gemeinsame Elternveranstaltung mit meinen Kolleginnen in der Schulsozialarbeit  unter der Trägerschaft des e. Mädchenheims an den beiden anderen weiterführenden Schulen in Gernsbach.

 

Wenn Sie weitere Fragen und Anregungen haben, können Sie gerne nach den Sommerferien Kontakt zu mir aufnehmen.

Informationen zu einzelnen Aktionen sind auch jeweils am Schwarzen Brett der Schule oder hier auf der Homepage zu finden.

 

Ich bedanke mich für die gute Zusammenarbeit und wünsche allen Familien schöne Sommerferien!

Astrid Klempt

 

Schulsozialarbeit

 Ein persönlicher Rückblick des Schuljahres 2012/13

Seit einem knappen Jahr nun arbeite ich als Schulsozialarbeiterin hier am ASG, ein arbeitsintensives und interessantes erstes Schuljahr liegt hinter mir, an das ich mich gerne zurückerinnere.

Ich denke hierbei …

… an viele Gespräche mit Schülerinnen und Schülern, die mich vom ersten Tag an freundlich und neugierig in meinem Büro besucht haben,
… dabei tütenweise Kaubonbons und Schokolädchen verschlangen,
… an lebhafte Diskussionen, intensive Gespräche und interessante Projekte in Klassen,
… an eine sehr aufgeschlossene Lehrerschaft, die mich schnell teil am Schulleben haben ließ und gemeinsam mit mir an individuellen Lösungen für verschiedenste Problemlagen   einzelner Schüler arbeitete und dabei immer einer sozialpädagogischen Sichtweise gegenüber aufgeschlossen war,
… an viele Eltern, die zu mir in die Beratung kamen und mir ihr Vertrauen entgegenbrachten,
… an eine gute Zusammenarbeit mit verschiedenen außerschulischen Beratungsinstitutionen, an die ich weiter verweisen konnte,
… an kompetente Kooperationspartner, beispielsweise der Fachstelle Sucht in Rastatt oder dem Jugendsachbearbeiter der Polizei Gernsbach, die gute Präventionsarbeit mit unseren Schülern leisteten,
… an gelungene schulinterne Veranstaltungen, wie den Sponsorenlauf und den Adventsbasar, an dem ich gerne teilnahm und sehr leckere Linzertorte erwarb,
… an viel Gelächter und Späße, aber auch Tränen und Mutlosigkeit einzelner Schüler, die sich mir anvertrauten,
… an motivierte und engagierte Schüler, mit denen ich beim Streitschlichter-Team und dem „neubelebten“ Patenprogramm zusammenarbeiten durfte,
... an die Mitarbeit in verschiedenen regionalen Gremien, in denen ich die Schulsozialarbeit des ASG vertreten durfte,
… an mehrere Fortbildungen, die ich besuchen konnte, um noch mehr „Handwerkszeug“ für die alltäglich Arbeit an unserer Schule zu erlernen und mich mit anderen Schulsozialarbeitern auszutauschen,
… an die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit meinem Träger, dem ev. Mädchenheim Gernsbach e.V. …

Auch im kommenden Schuljahr werde ich meine Arbeit am ASG mit einer 50 %  Stelle fortsetzen können und freue mich schon darauf!
In Zukunft werde ich an 4 Vormittagen (jeden Schultag außer mittwochs) in meinem Büro erreichbar sein.
Gemeinsam mit den Klassenlehrerteams werde ich auch in den zukünftigen 5. Klassen den Klassenrat einführen, weitere Projekte im Bereich der Sucht-, Gewalt-, und Gesundheitsprävention an unsere Schule holen und begleiten und regelmäßige Angebote für Klassen im Bereich des Sozialen Lernens umsetzen. Viele Ideen und Projekte gilt es für mich noch zu verwirklichen, bereits installiertes zu verfestigen und mit offenen Augen und Ohren durch die Schule zu gehen.

Ich bedanke mich bei allen, die mir den Start am ASG so „einfach“ gemacht haben und wünsche allen schöne Sommerferien!

Astrid Klempt