©s.hoffDie Nutzung von Handys ist im Schulalltag verboten, so ist es in der Hausordnung des ASG festgelegt. Doch seit Ende September dreht sich für 19 Schülerinnen und Schüler der Unterstufe einmal wöchentlich alles um die kleinen Geräte, die heute aus dem täglichen Leben nicht mehr weg zu denken sind.
Gerade für Heranwachsende ist die Mediennutzung zwar mit Spaß, jedoch auch mit vielfältigen Risiken verbunden. Dies nahm die Schulsozialarbeiterin des ASG, Frau Astrid Klempt zum Anlass, den Schülern die Möglichkeit zu geben, sich kreativ mit allen Aspekten der Smartphonenutzung auseinander zu setzen. Neben der etablierten Präventionsarbeit im Bereich der Mediennutzung stellt der künstlerische Zugang eine weitere Chance dar, das eigene Verhalten zu hinterfragen. In einer auf das gesamte Schuljahr ausgelegten Theater-AG erarbeiten die Mädchen und Jungen nun mit viel Engagement eigene Szenen, schreiben Texte und proben diese, um am Ende im Juni eine Aufführung unter dem Titel „Handyalarm!“ im schulischen Rahmen auf die Beine stellen zu können. Die jungen Schauspieler und Autoren haben vielfältige Ideen, das Thema spielerisch umzusetzen. Unterstützt und angeleitet werden sie hierbei von Klaus-Peter Wick, einem erfahrenen Theaterpädagogen, der mit viel Engagement bei der Sache ist. Gemeinsam mit Frau Klempt ist er sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf des Projekts. Beide sind dankbar, dass die Kinder- & Jugendakademie Stadtkreis Baden-Baden/ Landkreis Rastatt e.V. sich gerne bereit erklärt hat, die Kosten für die theaterpädagogische Arbeit am ASG zu übernehmen.