Zwei Mannschaften des ASG verpassen nur knapp das Deutschlandfinale

Am vergangenen Samstag fand in der Aula des Markgraf-Ludwig Gymnasiums in Baden-Baden die erste Wettbewerbsstufe der World Robot Olympiade (WRO) statt. In drei Alterskategorien kämpften die Mannschaften ums Weiterkommen und damit um einen Platz im Deutschlandfinale, das im Juni in Passau stattfinden wird.
Zum ersten Mal am Start waren auch zwei Mannschaften des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Gernsbach. In der „Regular Category – Junior“ bildeten die 8. Klässler
Jan Luca Buntrock, Frederic Frey, Maximilian Keck und Janis Schmitt eine Mannschaft. Insgesamt 14 Teams gingen in dieser Kategorie an den Start und versuchten, einen der beiden Plätze für das Deutschlandfinale zu ergattern. In vier Wertungsrunden mussten die Teilnehmer, die im Alter zwischen 13 und 15 Jahren sind, vorgegebene Aufgaben lösen, wobei nur die beiden besten Läufe in die Wertung kamen.

Bereits im Februar wurden den Teams die Aufgaben mitgeteilt. Von da an hatten die Schüler Zeit, einen eigenen Roboter zu bauen und diesen zu programmieren. In unzähligen Stunden trafen sich die Schüler privat und in der Schule, knobelten an der Lösung der Aufgaben herum und überlegten sich eine Strategie und Taktik. Eine Besonderheit dieser Kategorie ist, dass der Roboter zwar vor dem Wettbewerb gebaut und getestet werden darf, am Wettbewerbstag selbst muss dieser allerdings aus Einzelteilen erneut zusammengesetzt werden. Außerdem erwartet die Teams noch eine Überraschungsaufgabe, die jedoch erst am Wettbewerbstag mitgeteilt wird. Die Schüler können hierauf durch Veränderungen am Roboter (durch Bauen und/oder Programmieren) oder durch eine andere Taktik reagieren.

Die vier Schüler lagen nach den ersten beiden Läufen auf dem zweiten Platz. Da ab diesem Zeitpunkt keine Zwischenstände mehr bekanntgegeben wurden, blieb es bis zum Ende spannend: Am Ende des Tages landeten die vier Schüler mit 125 Punkten auf dem undankbaren dritten Platz, punktgleich mit den Zweitplatzierten aus Freiburg. Diese konnten den zweiten Platz für sich beanspruchen, da sie für die gleiche Punktzahl weniger Zeit benötigten.

In der „Regular Category – Senior“, die Kategorie der 16 – 19-jährigen, traten zwei Schüler aus der 10. Klassen in einem Team an: Nick Möhrmann und Niklas Naumann knobelten ebenfalls seit Februar an der Lösung ihrer Aufgabe. Da in dieser Kategorie sechs Mannschaften in Baden-Baden an den Start gingen, qualifizierte sich nur eine Mannschaft für das Finale in Passau. Jedoch war in dieser Kategorie schnell klar, dass das Team vom Hans-Furler Gymnasium aus Oberkirch am Samstag als großer Favorit an den Start gehen wird. Unbeeindruckt davon zeigten unsere Schüler eine gute Leistung und man muss an dieser Stelle hervorheben, dass die beiden Zehntklässler als einziges Team ihren Roboter in Java programmierten und damit auch den zweiten Platz holen konnten.

Am Ende des Tages kann man festhalten: Es war ein spannender Wettkampf mit tollen Platzierungen für unsere Schüler und beide Teams haben versprochen, im nächsten Jahr wieder anzutreten – vielleicht klappt es dann mit der Qualifizierung für das Deutschlandfinale.

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