Mit nur einer kleinen Verspätung konnte die Einweisung zum Fahrsicherheitstraining auch endlich beginnen. Zuerst wurde uns erkärt, warum es überhaupt wichtig ist, gut und sicher zu fahren. Schon der kleinste Moment der Unachtsamkeit kann über Leben und Tod entscheiden, vor allem bei Fahranfängern. Nach dieser kleinen Einweisung bekam jeder ein Funkgerät und ab ging's auf die Piste. Ein riesiges Gelände mit allen möglichen  Untergründen, auf welchen wir ausgiebig Gefahrenbremsungen üben konnten. Auf normaler Straße, auf nasser Straße, mit ABS, ohne ABS, aus 50 km/h oder aus 80 km/h. Es war alles dabei. Was die meisten erstaunte war die Tatsache, dass die Bremswege bei nur 10 km/h Unterschied, doch so viel länger sind. Meter, die über kaputtes oder ganzes Auto, erschrecktes Kind, oder eben schlimmer, entscheiden.

Danach ging es auf die die nächste Runde - Kurven fahren. Immer und immer wieder schlängelten wir uns durch die Hindernisse hindurch - immer und immer wieder ein bisschen schneller. Präzision war hier angesagt und auch die richtige Lenkhaltung. So kommt man immer sicher und schnell an sein Ziel.

Station Nummer drei wahr wohl der krönende Abschluss. Eine bewässerte kreisförmige Fläche, auf der wir unsere kleinen Flitzer auf Hochtouren trieben und somit Aquaplaning extreme erleben konnten. Dieses unkontrollierte Herumrutschen macht nicht nur den Schülern Spass, Herr Hofsäß konnte es sich natürlich nicht entgehen lassen, ein paar Extrarunden zu drehen.

Kaum hatte man sich versehen, war die Zeit auch schon wieder um, und mit einem guten Gefühl im Bauch ging es nach Hause. Vorerst wird von uns bestimmt keiner mehr einen Unfall bauen.

(Text: Mara Zeltmann /Fotos: Björn Scheiffele)

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