Interaktives Planspiel „Asylopoly“ am Albert-Schweitzer-Gymnasium im Mai 2016

(HFF) Die S.O.R.-Schüler-Gruppe („Schule ohne Rassismus“) des ASG hatte sich für das laufende Schuljahr als Schwerpunktthema „Flucht und Migration“ gewählt. Die vielen aktiven Schüler organisierten zu diesem Thema in Zusammenarbeit mit der ASG-Schulsozialpädagogin Astrid Klempt und Simona Badescu und Ute Schmidt des Diakonischen Werkes Rastatt das interaktive Planspiel „Asylopoly“, das innerhalb des Religionsunterrichts der 7. Klassen beider Konfessionen angeboten wurde.

„Asylopoly“ wurde von der Diplom-Sozialpädagogin Mehrnousch Zaeri-Esfahani mit dem Ziel konzipiert, den jungen Schülerinnen und Schülern die Schwierigkeiten aufzuzeigen, auf die Flüchtlinge bei der Ankunft in einem fremden Land mit einer ihnen fremden Sprache stoßen, um somit mögliche Vorurteile gegenüber Flüchtlingen abzubauen.

In die Rolle eines Flüchtlings versetzt, mussten die 7.Klässler durch die „deutsche Grenzkontrolle“  - sie standen etwas ratlos vor der „Grenzbeamtin“, die sie einer völlig unverständlichen Sprache nach Dokumenten fragte. Bei weiteren Stationen wurden u.a. Fingerabdrücke genommen, Aufnahmeformulare und Krankenscheine ausgefüllt. Die Schulsozialarbeiterinnen, die zuvor in verschiedene Rollen bei den Stationen geschlüpft waren, beantworteten im Anschluss an das Planspiel viele Fragen der Schüler zur derzeitigen Situation der Flüchtlinge und freuten sich über das große Interesse, das die jungen ASGler an der derzeitigen Asylpolitik zeigten.