(Hff) Seit 57 Jahren besteht der von der Kultusministerkonferenz empfohlene Vorlesewettbewerb, an dem jährlich 600 000 Kinder aus 7200 Schulen teilnehmen. „Begeisterung für Geschichten zu erwecken und die Faszination des Erzählens zu vermitteln“, war 1959 die Grundidee des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, so dessen Vorsteher Heinrich Riethmüller. „Nur wer liest, kann  verstehen, denn Lesen ist die Grundlage aller Bildung. Im Mittelpunkt des Vorlesewettbewerbs stehen Lesefreude und Lesemotivation.“

In Vorbereitung auf das schulische Finale werden zunächst klassenintern je zwei Kandidaten von ihren Klassenkameraden ausgewählt, die gegen die von den Parallelklassen ausgewählten Vorleser antreten. Mit Bewertungsbögen achten die Klassenkameraden darauf, wen sie für ihre Klasse zur Endausscheidung schicken. Es können maximal 15 Punkte für drei verschiedene Kategorien vergeben werden: 1. Lesetechnik, 2. Auswahl der Textstelle und 3. sprachliche Interpretation der ausgewählten Textstelle.

 Finalisten des Vorlesewettbewerbs der 6. Klassen am ASG

Bild von links: Louis Kröger, Mateo Körner, Elia Callenberg, Jennifer
van den Hazel, Gewinnerin Lina Grittmann, Eva Gerstner und die ASG:
Deutschlehrer der 6. Klassen: Christoph Haas, Mara Seserko, Annette Rönsch

 

 

 

 

  Im Finale tragen die Schüler eine Leseprobe aus einem Jugendbuch ihrer Wahl vor, danach lesen sie eine fremde Textstelle. In diesem Jahr waren es Ausschnitte aus dem Jugendbuch „Geheimnis Nr. 32“ von Tim Milan.

Auf der klassenübergreifenden Stufe bestimmt dann eine Jury (Schulleiter Stefan Beil, Sabine Katz (Bücherstube), Ute Gieser (ehem. Lehrerin am ASG), Anastasija Nikolic (Vorjahressiegerin) und Markus Maul (ehem. Schülersprecher) den Gewinner.

Am 12. Dezember 2016 traten die Finalisten der drei Klassenstufen, Elia Callenberg, Lina Grittmann (6a), Mateo Körner, Louis Kröger (6b), Jennifer van den Hazel und Eva Gerstner (6c) an.

Für die Gewinnerin, Lina Grittmann geht es jetzt auf Kreisebene weiter. Das ASG wünscht viel Erfolg!