Der Landtag ruft

Am Mittwoch, den 29.06.16 besuchten wir, die 9a, gemeinsam mit Frau Guth und Herrn Wagner den Landtag in Stuttgart.

Um 10.20 Uhr trafen wir uns am Haupteingang des ASGs, um dann gemeinsam zum Gernsbacher Bahnhof zu laufen. Von dort fuhren wir mit dem Zug zum Stuttgarter Hauptbahnhof. Als wir dort angekommen waren, hatten wir ein wenig Freizeit, in der wir uns etwas zu Essen zu besorgten.

Nach dieser kurzen Ruhepause machten wir uns auf den Weg in den Landtag. Dort wurden wir sehr freundlich von dem Besucherdienst empfangen, es waren jedoch einige Regeln zu beachten. Ruhiges Verhalten war -vor allem im Plenarsaal- angesagt und Handys mussten ausgeschaltet werden. Uns wurden Besucherkarten ausgehändigt, mit denen uns der Zutritt zum Plenarsaal gestattet war, wo hitzige Diskussionen über das Thema Flüchtlingspolitik und sichere Herkunftsstaaten stattfand. Dort waren auch bekannte Gesichter zu sehen, wie beispielsweise Winfried Kretschmann. Für viele von uns war der Aufenthalt im Plenarsaal eine sehr positive Überraschung, da das Streitgespräch interessant und unterhaltsam war.  Nachdem wir viele verschiedene Eindrücke im Plenarsaal gesammelt hatten,  wurden wir von einer Angestellten des Landtages in einen großen Seminarraum gebeten, in dem sie uns die wichtigsten Informationen über den Landtag näherbrachte und unsere Fragen beantwortete.

Nach einiger Zeit betraten die Abgeordneten Frau Felder, Frau Dr. Lehnig und Herr Kopp diesen Raum, um sich und ihre Arbeit vorzustellen und die Fragen zu Themen, die uns persönlich interessierten und bewegten, sehr offen und ehrlich zu beantworteten.  Diskutiert wurde über die Themenbereiche Brexit, Gesamtschulen und Lobbyismus.

Als um 16.00 die Mittagspause, die sie extra für uns opferten, vorbei war, mussten die Abgeordneten an die Arbeit und wir zurück zum Bahnhof, wo unser Zug nach Gernsbach schon auf uns wartete, der uns um 19.00 Uhr wieder in Gernsbach absetzte. Es war ein sehr lehrreicher und interessanter Nachmittag, den wir so schnell nicht mehr vergessen werden.

Bayrischer Abend am ASG

„Ja mai is das a Hütten Gaudi!“ …..die Schultüren waren ein weiteres Mal für interessierte Schülerinnen und Schüler geöffnet. Dieses Mal lud die Veranstaltungsgruppe der SMV zu einem gemeinsamen Bayrischen Abend im Stil eines Oktoberfestes ein. Mit vielen unterschiedlichen Programmpunkten wie Sketchen, Tänzen, Auftritte der HipHop AG unter Leitung von Eva Maisch und Pia Martini (K1) und gemeinsamen „traditionellen“ Spielen, wie Maßkrugheben und Limbo wurden die Schüler bei Laune gehalten. Aber auch die anwesenden Lehrkräfte ließen es sich nicht nehmen, sich den Herausforderungen zu stellen und so ließen auch Herr Klein, Herr Wagner und Frau Hoff in einem spannenden Duell ihre Muskeln spielen, um zu beweisen wer am längsten den mit Wasser gefüllten Maßkrug stemmen konnte. Authentisch blieb es auch bei den Speisen: Weißwürste mit süßem Senf und einer Brezel, da hieß es nur „an Guadn“ (Guten Appetit). Ein Höhepunkt waren ebenfalls die gebotenen Tanzeinlagen der Flüchtlinge, die der Einladung der Veranstalter zahlreich gefolgt waren. Es wurde mit Freude beobachtet wie über kulturelle Grenzen und Sprachbarrieren hinweg gemeinsam getanzt und gelacht wurde. Der Abend war ein voller Erfolg und der besondere Dank geht hierbei an die Hauptorganisatorin Nina Bleier (K1), die von Anne Weiler (K1) tatkräftig unterstützt wurde. Nico Fatebene (K1)

 

SMV-Veranstaltungsgruppe

Dank des Gruppenleiters Nico Fatebene und Rückblick auf das Schuljahr 2015/16

Als Gruppenleiter der Veranstaltungsgruppe der SMV blicke ich auf ein erfolgreiches Schuljahr 2015/2016 zurück. Wir organisierten über das Schuljahr verteilt drei unterschiedliche Veranstaltungen, die zum Teil durchschnittlich -  aber auch hervorragend und sogar unsere Erwartungen übertreffend - von der Schülerschaft angenommen und besucht wurden.

Das Jahr begann mit einem neuen Projekt: einem Filmabend für die gesamte Schülerinnen und Schüler des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Gernsbach. Es wurden insgesamt drei verschiedene Filme nach FSK Kennzeichnung angeboten, die zuvor von den verschiedenen Klassenstufen (Unterstufe, Mittelstufe, Oberstufe) gewählt und bestimmt wurden.

Im März fand zum 2. Mal der Casinoabend statt. Zum ersten Mal gemeinsam mit der schuleigenen Band unter Leitung von Selina Betting (K1), die den Abend musikalisch untermalte, boten sich für die Schüler ein erlebnisreiche Zeit während der gepokert, gelacht und getanzt wurde.

Zum Schluss versuchten wir etwas völlig Neues: einen Bayrischen Abend. Aufgebaut wie eine Faschingssitzung wurden die Schüler mit einem selbstentworfenen Programm unterhalten, bevor die Tanzfläche schließlich für jeden geöffnet wurde.

 Als „Veranstalter“ kann man meiner Meinung nach auf so ein Jahr stolz zurück- blicken, denn man hat schließlich etwas bewegt.

Natürlich ist einem klar, dass SMV (Schülermitverantwortung) Arbeit bedeutet – und diese Arbeit ist nicht wenig. Gerade in der Klausurhochzeit, in der verlangt wird, bestimmte Leistungen in der Schule zu erbringen, ist es und war es nicht immer einfach auch diese Verantwortung zusätzlich zu tragen. Zusätzlich kommen Hobbys, Freunde, Familie, Wünsche und auch einfach Ruhepausen dazu, die ebenfalls verlangen gepflegt zu werden  – das bedeutet Zeit zu investieren, Zeit von der man manchmal viel zu wenig hat. Wenn mir das, als Schüler der 11. Klasse und baldiger Abiturient mit 17 Jahren schwerfällt, muss es doch für jüngere noch problematischer sein -  schließlich will man ja auch noch Kind sein.

Im Gegenteil – mit welch einem Ehrgeiz, einer Kreativität und Begeisterung die einzelnen Schülerinnen und Schüler sich einbringen und die Projekte unterstützen und voranbringen ist kaum zu glauben. Fakt ist, dass ohne diese tatkräftige und selbstlose Unterstützung, die Ihresgleichen sucht, keine Veranstaltung und keine Unternehmung einer SMV in diesem Ausmaß geglückt wäre. Trotz all dieser alttäglichen Belastungen sind diese Schüler bereit zusätzliche Arbeit anzunehmen, um gemeinsam etwas für andere zu bewegen und zu erschaffen. Dieses Verhalten, welches man eher von Erwachsenen erwarten, aber nicht einmal voraussetzen würde, legen diese jungen Menschen an den Tag. SMV und soziales Engagement (Ob Technik, Schulband, Klassen-/Kurssprecher)  bedeutet Arbeit, aber auch Wunder und Überraschungen, denn so möchte ich es bezeichnen: als Wunder, welches mich überrascht hat.

Danke Amelie, Anne, Ben, Eva, Julia, Nina, Noel, Yannik, Tim, Robin, Tom, Lilli und Amandus. Bleibt so engagiert und selbstlos! Ich bin stolz auf euch!

Nico Fatebene (K1, Gruppenleiter Veranstaltungsgruppe der SMV Schuljahr 2015/2016)

 

Bilder gibts in unserer Galerie : Galerie Bayrischer Abend

 

Ausflug nach Kuppenheim ins Cuppamare

Im Rahmen der alljährlichen Verkehrserziehung der Klassenstufe 5 trat auch die 5a in Begleitung ihres Biologielehrers Herr Hofsäß und der Klassenlehrerin Frau Magschok den abwechslungsreichen Weg nach Kuppenheim an. Das Wetter stand auf unserer Seite und so konnten wir einen schönen Vormittag auf dem Rad und im kühlen Nass verbringen. (mag)

Flüchtlingsprojekt des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Gernsbach

Seit nunmehr fünf Jahren ist das Albert-Schweitzer-Gymnasium Teil des bundesweiten Schulnetzwerks „Schule Ohne Rassismus“, kurz „S.O.R.“.

Die Schülerinnen und Schüler des ASG nehmen sich hierfür selbst in die Pflicht, Verantwortung für das Klima an der Schule und ihrer Umgebung zu übernehmen und jeder Form von Diskriminierung, Ausgrenzung oder Rassismus entschlossen entgegen zu treten.

Die diesjährige Projektgruppe hatte sich entschieden, das Thema „Flucht und Migration“in den Fokus zu rücken und ganz konkret etwas zur Integration der nach Gernsbach gekommenen Kinder und Jugendlichen zu leisten.

Seit Anfang Februar besuchte nun jeden Freitagnachmittag eine Schülergruppe des ASG die Flüchtlingsunterkunft am ehemaligen „Sonnenhof“ in Gernsbach. Tatkräftig unterstützt wurden sie hierbei von der Schulsozialarbeiterin des ASG, Frau Astrid Klempt, sowie einer Vielzahl von Lehrkräften.

Ausgestattet mit einer großen Kiste Gesellschaftsspielen und Bällen, sowie wechselnden weiteren Angeboten wie Kinderschminken und Bastelaktionen, wurden jeweils zwei Stunden mit den Kindern und Jugendlichen verbracht.

Die bisher rund 15 Spielenachmittage waren sowohl für die Kinder des Sonnenhofs als auch für die organisierenden Schülerinnen und Schüler des ASG sehr bunt und erlebnisreich. Die Resonanz in der Schülerschaft war stark, das Engagement ist nach wie vor ungebrochen. Die Flüchtlingskinder sind den ASGlern so richtig ans Herz gewachsen.

Das Rollerkids Projekt am ASG

Vom 04.07. bis zum 08.07.2016 können unsere Schüler in den Mittagspausen gegen Vorlage eines Pfands (z.B. Mensakarte oder Schülerausweis etc.) ein Sportgerät aus dem Rollerkids-Anhänger ausleihen und auf dem Schulhof benutzen. In dem Anhänger befinden sich City-Roller, Waveboards oder ähnliches.

Viel Spaß wünscht euch die Fachschaft Sport mit Unterstüzung der SMV und der Streitschlichter !

 

Fernweh? ASG-Jugendauslandsberater informieren

(HFF) Reisen, neue Menschen und Kulturen kennenlernen, die erlernten Sprachen im Ausland anwenden und verbessern … dem Fernweh stattgeben. Es gibt vielfältige Möglichkeiten eine Zeit im Ausland zu verbringen – einige Wochen bis zu einem Jahr. Die ausgebildeten Jugendauslandsberater am ASG Victoria Böhner, Emilia Silov und Thalib Ahmad, sowie Sebastian Gahm (alle K1), Manuel van der Meijden(ASG-Abitur 2010) und ihre betreuenden Lehrerin Susanne Hoff informierten am 14.6.2016 interessierte  ASGler und ihre Eltern über Auslandsangebote während und nach der Schulzeit und stellten ihre eigenen Erfahrungen im Ausland vor (China, USA, Großbritannien, Frankreich und Bolivien). Eine 8.Klässlerin urteilte über den Informationsabend: „Das war viel spannender als ein Film“… Die Auslandsbegeisterung ist ansteckend – Fernweh ist heilbar!

 

Bild: von links: Thalib Ahmad, Sebastian Gahm, Emilia Silov, Victoria Böhner

Asylopoly - „Und wenn ich selbst ein Flüchtling wäre …“

Interaktives Planspiel „Asylopoly“ am Albert-Schweitzer-Gymnasium im Mai 2016

(HFF) Die S.O.R.-Schüler-Gruppe („Schule ohne Rassismus“) des ASG hatte sich für das laufende Schuljahr als Schwerpunktthema „Flucht und Migration“ gewählt. Die vielen aktiven Schüler organisierten zu diesem Thema in Zusammenarbeit mit der ASG-Schulsozialpädagogin Astrid Klempt und Simona Badescu und Ute Schmidt des Diakonischen Werkes Rastatt das interaktive Planspiel „Asylopoly“, das innerhalb des Religionsunterrichts der 7. Klassen beider Konfessionen angeboten wurde.

„Asylopoly“ wurde von der Diplom-Sozialpädagogin Mehrnousch Zaeri-Esfahani mit dem Ziel konzipiert, den jungen Schülerinnen und Schülern die Schwierigkeiten aufzuzeigen, auf die Flüchtlinge bei der Ankunft in einem fremden Land mit einer ihnen fremden Sprache stoßen, um somit mögliche Vorurteile gegenüber Flüchtlingen abzubauen.

In die Rolle eines Flüchtlings versetzt, mussten die 7.Klässler durch die „deutsche Grenzkontrolle“  - sie standen etwas ratlos vor der „Grenzbeamtin“, die sie einer völlig unverständlichen Sprache nach Dokumenten fragte. Bei weiteren Stationen wurden u.a. Fingerabdrücke genommen, Aufnahmeformulare und Krankenscheine ausgefüllt. Die Schulsozialarbeiterinnen, die zuvor in verschiedene Rollen bei den Stationen geschlüpft waren, beantworteten im Anschluss an das Planspiel viele Fragen der Schüler zur derzeitigen Situation der Flüchtlinge und freuten sich über das große Interesse, das die jungen ASGler an der derzeitigen Asylpolitik zeigten.