"Die Würde des Menschen..."

Die neunten Klassen besuchen die KZ-Gedenkstätte Natzweiler-Struthof im Elsaß

5. April 2017. Die schmale Straße schlängelt sich durch den Wald den Berg hinauf. Die für April überraschend warmen 18°C Außentemperatur und der Sonnenschein, der den Blick über die grünen Gipfel der Vogesen noch idyllischer erscheinen lässt, könnten den perfekten Rahmen bilden für einen ausgelassenen Schulausflug.

Dass es sich bei dieser Fahrt allerdings nicht um eine gewöhnliche Exkursion handelt, wird allen Beteiligten spätestens nach dem Verlassen des Reisebusses bewusst. Das direkt gegenüber des „Struthof“, einem ehemaligen Gasthof, gelegene unscheinbare Gebäude diente ab 1943 als Gaskammer für das in unmittelbarer Nähe gelegene Konzentrationslager Natzweiler-Struthof.

Zwischen 1941 und 1944 wurden dort Zwangsarbeiter, Juden, Widerstandskämpfer, Menschen inhaftiert. 22.000 überlebten Zwangsarbeit in den umliegenden Granitsteinbrüchen, willkürliche Quälereien, Unterernährung und medizinische Experimente nicht. Sie wurden im lagereigenen Krematorium verbrannt und ihre Asche auf dem Lagergelände verteilt, das damit zu einem riesigen Friedhof wurde.

Die 1960 eröffnete Gedenkstätte auf dem ehemaligen Lagergelände dient heute vielen Schulklassen aus Frankreich und Deutschland als Ziel von historischen und politischen Exkursionen, um in Anknüpfung an die Inhalte des Unterrichts den Schrecken der nationalsozialistischen Herrschaft auch außerhalb des Klassenzimmers und am historischen Ort exemplarisch zu begegnen und den Opfern erinnern und gedenken zu können.

Auch die neunten Klassen des Albert-Schweitzer-Gymnasiums führen jedes Jahr im Rahmen des Geschichtsunterrichts Exkursionen zur Gedenkstätte durch. Die Schülerinnen und Schüler der diesjährigen Klassen 9a und 9b bewegten sich in Kleingruppen und unter Betreuung der beiden Fachlehrer Herr Wagner und Herr Sternagel sowie der Studienreferendarin Frau Simminger über das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers, um an verschiedenen Stationen und mit Hilfe von Originalquellen verschiedene Aspekte des Lageralltags der Gefangenen nachzuvollziehen.

Als besonders eindrücklich erwiesen sich hierbei die Villa des Lagerkommandanten, der medizinische Trakt und das Krematorium, dessen Ofen ein besonders drastisches Symbol für die Verbrechen der Nationalsozialisten darstellt. Im Anschluss an die eigenständige Erarbeitung hatten die Schülerinnen und Schüler darüber hinaus die Möglichkeit, das Museum der Gedenkstätte zu besuchen.

Die Besuche von Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus stellen einen unverzichtbaren Bestandteil der gesellschaftlichen und schulischen Aufarbeitung des Nationalsozialismus, seiner Hintergründe und Verbrechen dar.

Dass die intensive Begegnung mit der menschenverachtenden Ideologie der Nationalsozialisten am historischen Ort und die vielen Einzelschicksale der Opfer für die Schülerinnen und Schüler berührend, eindrücklich, beinahe unvorstellbar waren, zeigen auch ihre individuell angefertigten Produkte. Einige dieser gelungenen Arbeiten sind hier in digitaler Form zu finden.

Schülerprodukte zum Besuch der Gedenkstätte

 

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"Schulklamotten" für unsere Schüler

Liebe Schüler, liebe Eltern,

wie Sie bereits wissen, hat die SMV mit kunstbegabten Schülern des ASG`s ein Logo für unsere Schulkleidung entwickelt. Ein Wettbewerb wurde ausgeschrieben. Gewonnen hat letztendlich das Logo von Indira Karcher (9a):

Die T-Shirts und die Kapuzen-Pullis sind aus 99% Baumwolle und qualitativ sehr hochwertig, denn uns war wichtig, dass die Kleidungsstücke auch gerne und von vielen getragen werden.

In der Bestellwoche vom 20.2. bis zum 24.2.17 können Musterbeispiele von T-Shirts im Lichthof angeschaut werden. Außerdem haben wir Pullis und T-Shirts in allen Größen zum anprobieren. Die Kleidungsstücke werden verbindlich bestellt und nach den Faschingsferien an die Schüler verteilt. Eine Rückgabe ist wegen des personalisierten Logos leider nicht möglich. 

Beispielbilder sehen Sie hier:

   

  • Rückseite
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Bildern von Pullis und weißen T-Shirts mit dem Logo haben wir leider nicht vorliegen, können aber trotzdem erworben werden.

Eure SMV

2017 - Neue Fünfer am ASG

Mit einer feierlichen Ansprache begrüßte  Schulleiter Oberstudiendirektor Stefan Beil die neuen Fünftklässler und ihre Eltern. Vom Förderverein des ASG sprach  Herr Schönrock ebenfalls ein paar Begrüßungsworte. Als Begrüßungsgeschenk erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Schulplaner. Anschließend lernten die Sextaner auch gleich ihre Klassenlehrer kennen. Mit einer Überraschungs-Luftballonaktion, bei der Begrüßungsworte auf verschiedenen Sprachen auf die Schüler "regneten" empfing auch die Schulgemeinschaft ihre "Neuen".

Das vom ASG organisierte Patenprogramm, bei dem ältere Schüler die neuen Fünftklässler das ganze Jahr begleiten, wurde den Schülern und Eltern vorgestellt. Verschiedene Aktionen der Paten, wie z.B. ein Spielenachmittag, unterstützen das Einleben und Wohlfühlen im ersten Jahr am ASG.

  

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      Klasse 5a Fr. Pacyna / Hr. Löbbicke           Klasse 5b Fr. Deck / Hr. Haas          

20 Jahre „Los Dilettantos“

€ 1600.-- Scheckübergabe am ASG für Afrika-Hilfsprojekte

„Los Dilettantos“ begeisterten mit  ihrem  Jubiläumskonzert „Männer“  am 12. und 13. Mai 2017 ihr Publikum. Mit amüsant-süffisanten Musikstücken und Texten besangen sie die Männer- und Frauenwelt mit einem verschmitzten Augenzwinkern.

Vor 20 Jahren war Fritz Walter Initiator des Männerensembles „Los Dilettantos“. Er konnte Musiklehrer Eckhard Kleinbub als musikalischen Leiter für dieses Projekt gewinnen, dem zunächst nur ASG-Kollegen angehörten. Die erste Formation des Chores bestand aus Hubert Heppeler,  Eckhard Kleinbub, Klaus Lipinski, Fritz Walter, Heinrich Greis und Klaus Peter Hellmuth am Klavier. Mit Texten unterstützt wurde die Männergruppe durch das weibliche Pendant „Les Misérables“ (ehemals „Les Fragiles“), mit Marion Bierfreund, Ute Gieser und Barbara Schmidt. Heute bestehen „Los Dilettantos“ aus Armin Böck, Jonas Großmann, Eckhard Kleinbub, Dieter Knittel, Timo Treiber, Fritz Walter und am Klavier Stefan Beil.

Am 29. Mai übergab Fritz Walter ASG-Schulleiter Stefan Beil und Eckhard Kleinbub zwei große Schecks mit jeweils € 800.—für die Hilfsprojekte des Albert-Schweitzer-Gymnasiums in Kenia und Madagaskar. Während der vergangenen 20 Jahre konnten diese Einrichtungen in Afrika mit über  € 17.000.—Spendengelder aus den Konzerten unterstützt werden.  In über 100 Konzerten - von Aufführungen im Kollegium, über  private Anlässe und große Konzerte in der Stadthalle – konnte dieser hohe Spendenbetrag zusammenkommen und damit vielen Kindern in Afrika eine schulische Ausbildung ermöglicht werden.     

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ASG Gernsbach auf dem Siegertreppchen beim Dambach-Pokal

Das Albert-Schweitzer-Gymnasium Gernsbach belegte beim diesjährigen Dambach-Pokal den dritten Platz. Am Handballturnier in der Traischbachhalle Gaggenau nahmen neben dem Team der Veranstalterschule, das Goethe-Gymnasium Gaggenau, sechs Schulen aus dem Murgtal, Baden-Baden und Rastatt statt. Die Handballmannschaft des ASGs, bestehend aus Schülern von der achten bis zur zwölften Stufe, sicherte sich in der Vorrunde den Gruppenmeistertitel, indem sie das Team des Heiligen Grab Baden-Badens und die Mannschaft der HLA Rastatt schlug. Im Halbfinalspiel unterlag die Gruppe allerdings dem Goethe-Gymnasium, welche wiederrum gegen das Markgraf-Ludwig-Gymnasium, das sich zum Turniersieger krönen konnte, verlor. Das Spiel um den dritten Platz gewann das Team des ASGs knapp mit 12:11 und sicherte sich somit ein Platz auf dem Siegertreppchen des Dambach-Pokals.(von Pirmin Felder K2)

Teilgenommen haben Anne Kraft, Leatitia Nikelski, Jan Kraft, Jan Rahner, Laurenz Müller, Lorenz Riedinger, Johannes Müller, Sven Spissinger und Pirmin Felder, die von Stefan Gutzeit gecoacht wurden.