Kooperation von Daimler AG und Albert-Schweitzer-Gymnasium

(cm) Eine enge Zusammenarbeit besiegelten Vertreter der Ausbildungsabteilung von Daimler Gaggenau, des Albert-Schweitzer-Gymnasiums, der Stadt Gernsbach und der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe in Rahmen einer Festveranstaltung im Gymnasium am 23. September 2011. Angestoßen wurde die Vereinbarung durch das von der IHK-Karlsruhe und der Landesregierung initiierte Programm „Wirtschaft macht Schule“.
Schulleiter Stefan Beil stellte anfangs den Wandel der schulischen Aufgaben vor. Neben Erziehung und Bildung sollen heute Kompetenzen im Sozialen, im Fachlichen und im Umgang mit Medien vermittelt werden. „Schule nur in den eigenen vier Wänden zu machen, ist nicht mehr zeitgemäß,“ so Beil. Zur Öffnung nach außen gehöre es, die Berufsorientierung zum festen Bestandteil des Curriculums zu machen.

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Gerwin Kohlbecker stellte als Ausbildungsleister von Daimler Gaggenau den veränderten Ausbildungsmarkt vor, in dem Abiturienten als Bewerber für den Berufsweg im Unternehmen eine wachsende Rolle spielen. Das Albert-Schweitzer-Gymnasium sei „ein wichtiger Partner für die Zukunft“. Die Kooperation sei alles andere als eine Vereinnahmung, sondern ein Angebot, sich bekannt zu machen.
Für die Stadt Gernsbach lobte der stellvertretende Bürgermeister Friedebert Keck, mit der Kooperation werde „hier etwas mit Hand und Fuß gemacht“. Denn zu guter Bildung gehöre auch eine gute Ausbildung.
In der Worten von Alfons Moritz von der IHK-Karlsruhe wird die Vereinbarung für die Schüler Studium und Praxis enger zusammenbringen. Wie die Vorredner betonte er den hohen Fachkräftebedarf und die Tatsache, dass „man es  sich als Gesellschaft heute nicht mehr leisten kann, einen Jugendlichen zu verlieren“.
Eine unterhaltsamen Beitrag trugen Schülerinnen der Klasse 9b vor. In Form von kurzen Spielszenen wurden gelungene und misslungene Bewerbungssituationen und Informationsveranstaltungen in der Schule präsentiert.
Christoph Motsch