"Savoir-vivre" in Clapiers -Schüleraustausch 2015/16

 (Mag) 34 Schülerinnen und Schüler (18 Schüler der Klassenstufe 8 und 16 der Klassenstufe 9) stiegen am 03.Juni mit ihren begleitenden Lehrerinnen Frau Rauffmann und Frau Magschok in den Reisebus nach Clapiers bei Montpellier, wo sie 6 schöne Tage bei ihren Briefpartnern verbrachten.

 Die Schüler sind seit der 6. Klasse in regem Briefkontakt mit ihren Brieffreunden. Nachdem im Dezember 2015 die Franzosen in Gernsbach waren und sich die Brieffreunde nach einer 3-4 jährigen Brieffreundschaft persönlich kennenlernen durften, sahen sie sich nun endlich wieder.

Nach einer 12-stündigen Busfahrt wurden die Schüler sehr herzlich von den Gastschülern und Gasteltern in Clapiers empfangen.

 Das Wochenende stand ganz im Zeichen der Familie. Die Schüler durften großartige Ausflüge in die nahe Umgebung machen, im Meer baden, gemeinsam sportliche Aktivitäten machen, auf kleine Feste mit ihren Gasteltern gehen und so hautnah Land und Leute kennen lernen.

 Il a fait très bon le week-end.Nous avonsété à la plagesamedi.L’eau a étéfroide. Dimanche, nousavonsfait du canoë. C’étaittrèsbien.“ (Johanna)

 

Bild01 - Pausenhof im Collège François Mittérand in Clapiers

Bild02 - am Eingang zur Schulkantine - Am Montagmorgen war Treffpunkt um 8:00 Uhr an der Schule, wo die Schüler in mehrere Kleingruppen aufgeteilt wurden und eine Stunde den Unterricht besuchten. Im Anschluss wurden sie von französischen Lehreranwärtern durch die Schule geführt und bekamen so einen Einblick in das Schulleben (cantine, terrain de sport, CDI, administration,…).

 Um 10:00 Uhr ging es auf einem Fußweg von der Schule durch die südfranzösische Macchia (sehr landschaftstypischer Spazierweg) zur nächsten Straßenbahnhaltestelle, um mit einer der bunten Straßenbahnen nach Montpellier zu fahren.

 Bild03 - Stadtführung in Montpellier

- Bild04 - in der Altstadt von Montpellier - Die französische Deutschlehrerin MmeGélyführte uns zu interessanten Plätzen und Sehenswürdigkeiten in der Stadt, an denen die sehr ortskundige profallemande uns einiges erklärte und zeigte (cathédrale, la maison de la bourse, verschiedene herrschaftliche Häuser, Corum, comédie, kleine Plätze..).

 Anschließend wurden die Schülerzum Heidelberghaus geführt, in dem sich Auswanderer, andere Deutsche, aber auch Franzosen treffen können, um die deutsche Kultur zu erfahren und zu leben. Danach ging es weiter durch die Stadt und die Schüler hatten mehrere Stunden Freizeit, welche siein den engen Gassen der Altstadt oder im Schatten eines schönen Platzes der Innenstadt verbrachten.

Nach der Rückkehr an die Schule wurden die Schüler wieder von ihren Austauschschülern abgeholt und erlebten einen weiteren Restnachmittag und Abend in der Familie.

Bild05 - Besichtigung der Madelaine-Fabrik la Cure Gourmande bei Sète - „Am Dienstag waren wir in Sète. Sète ist eine sehr schöne Hafenstadt am Mittelmeer, die in der Nähe von Montpellier liegt“ (Natalie). Auf dem Weg dorthin stand ein Halt in Balaruc les Bainsan, um die Madeleine-Fabrik la curegourmande zu besichtigen. Nach einer Werksführung und ausgiebigendégustation, gab es die Möglichkeit, Produkte der Fabrik als Souvenirs zu erwerben.

Bild06 - Bootsfahrt durch die Kanäle von Sète - Diese Fahrt hat uns ebenfalls sehr gut gefallen, doch konnten wir den Bootsführer, der ausschließlich französisch gesprochen hat, teilweise nicht so gut verstehen. Außerdem durften wir an diesem Tag mehrere Stunden in kleinen Gruppen in die Stadt gehen, um zu shoppen und Souvenirs zu kaufen. In allem hat uns dieser Tag sehr viel Spaß gemacht und meiner Meinung nach war es der beste Ausflug, den wir unter der Woche gemacht haben“ (Natalie).

  Im Anschluss war noch einmal Shoppen und Souvenirs kaufen auf dem Programm, bevor, rechtzeitig zum Schulschluss der Austauschschüler in Clapiers wieder die Heimreise zur Schule angetreten wurde.

Am Mittwochvormittag stand noch einmal Montpellier auf dem Programm. Es wurde den deutschen Schülern die Möglichkeit gegeben, die Neustadt zu erkunden und letzte Einkäufe im Polygone-Einkaufszentrum oder in der Altstadt Montpelliers zu erledigen.Da die Gruppe zu Schulschluss der Franzosen gegen 12:30 Uhr wieder am Collègesein musste, blieb nicht viel Zeit in Montpellier.

Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der Familie. Die Schüler machten gemeinsam mit ihren Gastfamilien Ausflüge oder man traf sich im Schwimmbad oder am Pool, um sich bei hochsommerlichen Temperaturen abzukühlen.

Bild07 - Zoobesuch - Der Donnerstag war schon der letzte gemeinsame Tag und den verbrachten alle im Zoo von Montpellier. Die französischen und deutschen Schüler wurden in Kleingruppen aufgeteilt und durften zunächst an ateliers mit fachkundiger Führung aus dem Zoo zum Thema Bienen oder Evolution teilnehmen und machten dann eine sehr schweißtreibende Rallye durch den wunderschön angelegten Zoo. Neben Tieren ist auch die Pflanzenwelt, die durch Informationstafeln sehr gut erklärt wird, ein Genuss und vermittelte den Schüler einen tiefen Einblick in die Botanik des Mittelmeerraumes.

Bild08 - Abschied in Clapiers -Nach einer abenteuerlichen Wanderung zurück an die Schule wurden die Schüler von den Gasteltern noch ein letztes Mal bekocht und mit Picknick für die lange Nachtfahrt im Reisebus ausgestattet. Um 19:30 Uhr war Start an der Schule, um die 11-stündige Rückfahrt ins kühlere Gernsbach anzutreten

 

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Bild 09 -11 Schülermeinungen zum Austausch

 

ASG: Deutsch-französischer Schüleraustausch 2015

Clapiers – Gernsbach 11.12. – 18.12.2015

 (hff) Am Montag, den 14.12.2015, empfing Bürgermeister Dieter Knittel die französischen Austauschschüler der 8. und 9. Klasse des Albert-Schweitzer-Gymnasiums. Die 33 jungen Französinnen und Franzosen des Collège François Mitterrand aus Clapiers bei Montpellier verbringen eine Woche mit ihren Brieffreunden in Gernsbach und Umgebung, nachdem schon seit der 6. Klasse ein reger Briefaustausch zwischen den beiden Gruppen besteht.

Vor den großen Gernsbacher Panoramaübersichten im Sitzungssaal des Rathauses erläuterte Dieter Knittel die Bedeutung Gernsbachs für das Murgtal. Ebenso hob er die Bedeutung der lange bestehenden deutsch-französischen Freundschaft hervor. Die enge Zusammenarbeit zwischen diesen beiden Ländern sei besonders wichtig, da viele Europäer mit Sorge auf die Entwicklungen im politischen und kulturellen Raum blickten.

Beim späteren Empfang im Gymnasium freute sich Schulleiter Stefan Beil, zusammen mit der Fachschaft Französisch, dass der Austausch stattfinden konnte. Nach den Attentaten in Paris im Monat zuvor war die Reise durch den Ausnahmezustand im Nachbarland zunächst ungewiss. Stefan Beil hob die Bedeutung des Namensgebers Albert Schweitzer für das soziale Profil der Schule hervor und erläuterte Besonderheiten wie sprachliche und naturwissenschaftliche Züge im deutschen Schulsystem. Sein Dank für die Organisation des Austauschprogrammes ging an die Lehrerinnen der deutschen und französischen Seite: Brigitte Gély, Christine Ducourant, Sarah Rutter Quéré, Elke Magschok, Beatrix Rauffmann und Susanne Hoff.

Großer Empfang bei Bürgermeister Knittel im Gernsbacher Rathaus

© ASG

(hff) Am Montag, den 6.12.2013, empfing Bürgermeister Dieter Knittel die jungen Franzosen des Collège François Mitterrand aus Clapiers bei Montpellier zusammen mit ihren deutschen Austauschpartnern des Albert-Schweitzer-Gymnasiums im großen Sitzungssaal der Stadt Gernsbach.
Dieter Knittel hob die Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft hervor, so ist Gernsbach seit knapp 50 Jahren mit Baccarat in Elsass-Lothringen verbunden. Seit 2009 besteht das Austauschprogramm des ASG mit Clapiers, das durch die Verbindung der beiden Lehrerinnen Brigitte Gély von französischer Seite und Beatrix Rauffmann von deutscher Seite initiiert wurde und seitdem zu vielen Freundschaften beigetragen hat. Elke Magschok und Beatrix Rauffmann vom ASG hatten intensive Vorarbeit geleistet, denn 38 Schüler und Schülerinnen meldeten sich von französischer Seite an, ihre Altersgenossen aus der 8. und 9. Klasse des Gymnasiums persönlich kennenzulernen, nachdem schon seit der 6. Klasse ein reger Briefkontakt zwischen den Klassen bestand.