...ein Bühnenspiel von Georg Vietzke (nach Oscar Wilde)

Wenn man knapp 5 Millionen Euro in eine Immobilie investiert, ist man ein reicher Mann. Dass ein im Schloss spukendes Gespenst regelrecht wertmindernd wirkt, muss Mr. Northstate, der neue Eigentümer, schon bald in investigativer Gelassenheit feststellen. Doch die Northstates sind mit allen Wassern gewaschen. Wer sich hier vom wem fürchten muss, wird daher zur kniffligen Frage: das Gespenst vor den Northstates oder umgekehrt.

Die Theater-AG des Albert-Schweitzer-Gymnasiums führt auf: „Das Gespenst von Canterville“ von Oscar Wilde. Es handelt sich genauer genommen um eine Dramenadaption der Erzählung, die von Georg Vietzke stammt. Das komödiantische Bühnenspiel ist am Dienstag, den 25.06. sowie am Mittwoch, den 26.06. von 19 – 21 Uhr kostenfrei im Lichthof des Gymnasiums zu sehen. Die Aufführung ist für jede Altersgruppe geeignet (0-99).

...im Schuljahr 2018/19 – Feierlichkeiten am 7. Juni 2019

Das Jahr 2019 ist ein Jubiläumsjahr für unsere Stadt. Gernsbach feiert 800 Jahre Stadtgeschichte, das Albert-Schweitzer-Gymnasium ein 50er-Doppeljubiläum. Im Schuljahr 2018/19 kann das Gernsbacher Gymnasium (erst 2003 erhielt es den Namen Albert-Schweitzer-Gymnasium) auf 50 Jahre Abitur (1968) und 50 Jahre Gebäude (1969) zurückblicken. Dabei ist das Gymnasium nicht die erste höhere Bildungsanstalt. Aus der kleinen Lateinschule von 1692 entwickelte sich nach und nach eine zentrale Bildungsstätte im mittleren und oberen Murgtal. Während der Unterricht vor 327 Jahren mit einem Lehrer und sieben Schülern in einem Wohnzimmer stattfand, werden in diesem Schuljahr am Gymnasium 427 Schüler von 42 Lehrerinnen und Lehrern und fünf Referendaren unterrichtet. Damals wie heute ging und geht es darum, jungen Menschen die schulische Ausbildung zu vermitteln, die sie zur Hochschulreife führt und damit zu einem Universitätsstudium befähigt.

In den vergangenen 50 Jahren prägten vier Schulleiter das Schulleben: 1955-1972 Robert Neumeier, 1972-1997 Klaus Imbach, 1997-2009 Hansjörg Willig und seit 2009 Stefan Beil.

Die Festredner des internen Festaktes, Schulleiter Stefan Beil, Bürgermeister Julian Christ, die Elternbeiratsvorsitzende Carola Zetzsche und die Schülersprecherin Vivien Woszek, blickten auf die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft der Schule und hoben den Wert der Bildung für ein selbstbestimmtes Leben und die Bedeutung des schulischen Leitbildes „Soziale Verantwortung in der einen Welt“ hervor.

Im Anschluss konnten Ehemalige ihre Schule und die Veränderungen, die die Schule im Laufe der Jahre erlebte, bei einer „Stunde der Offenen Schule“ und einem Gang durch die verschiedenen Unterrichtsräume erleben. Die Fachschaften und AGs stellten ihre Fachgebiete vor. So konnte man im Fach Gemeinschaftskunde herausfinden, wie kniffelig der Einbürgerungstest ist, in Mathematik an den Aufgaben des jährlich stattfindenden „Känguru-Wettbewerbs“ knobeln, in der Robotics-AG Roboter programmieren, sich in Sport motorischen Tests unterziehen und vieles mehr.

Die Organisation des Festes übernahm zum ersten Mal der Seminarkurs „Event-Management“ der Kursstufe 1 unter der Leitung von G. Huber und G. Thome. Schüler und Kollegen waren in ein reichhaltiges Angebot eingebunden: Der Chor (Ltg. E. Kleinbub), die Big-Band (Ltg. M. Bär), die Schulband (Ltg. Abiturientin S. König) und die neu formierte Lehrerband (D. Diebold, S. Gutzeit) zusammen mit ehemaligen Schülern rockten das Schulhaus.

Besonders eindrücklich war die gemeinsame Luftballonaktion mit einem Spendenaufruf für die Hilfsprojekte des ASGs in Kenia und auf Madagaskar.  (Bild oben)

              

Studieninteressierte Schülerinnen und Schüler sehen sich einer vielfältigen Hochschullandschaft gegenüber. Über 18.000 Studiengänge werden an deutschen Hochschulen angeboten. Zudem kann man viele Studiengänge, gerade in den Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften, an verschiedenen Hochschularten studieren. Die zukünftigen Studierenden müssen sich also nicht nur für ein Fach entscheiden, sondern auch die Frage beantworten, ob eine Universität, eine Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ehemals Fachhochschule) oder eine Duale Hochschule (ehemals Berufsakademie) am besten zu ihren Erwartungen, Fähigkeiten und Zielen passt.

Um hier zu helfen, bietet das Albert-Schweitzer-Gymnasium seinen Schülerinnen und Schülern in der Kursstufe 1 die Möglichkeit, wichtige Hochschulen der Region kennenzulernen. Am 15. Mai präsentierten sich im Rahmen der Veranstaltung „Welche Hochschule passt zu mir?“ das KIT Karlsruhe (Frau Dr. Julia Misiewicz), die Hochschule Karlsruhe (Frau Annette Radke) und die Duale Hochschule Baden-Württemberg – Karlsruhe (Frau Birgit Schlenker) am Albert-Schweitzer-Gymnasium. Die drei Referentinnen informierten unter anderem über Unterschiede und Gemeinsamkeiten der drei Hochschulen, das jeweilige Studienangebot, den Ablauf der Bewerbung, Zulassungsbeschränkungen, Hilfen beim Übergang von Schule zu Studium und Auslandsaufenthalte.

   

Am vergangenen Samstag fand in Baden-Baden die Qualifikation für das Deutschlandfinale der World Robot Olympiade statt. Nach den tollen Ergebnissen aus dem Vorjahr haben auch in diesem Jahr wieder drei Mannschaften des ASG daran teilgenommen.

In der „Regular Category – Senior“ haben die beiden Schüler Nick Möhrmann und Niklas Naumann teilgenommen. Wie schon im vergangenen Jahr belegten sie auch in diesem Jahr den 2. Platz. Der erste Platz ging an die Mannschaft des Richard-Wagner-Gymnasiums aus Baden-Baden.

Zwei Mannschaften des ASG sind in der „Regular Category – Junior“ an den Start gegangen. Nachdem im vergangenen Jahr Frederic Frey und Jan Luca Buntrock mit einem dritten Platz die Teilnahme am Deutschlandfinale knapp verpassten, wollten sie es in diesem Jahr noch einmal versuchen und das Ticket für das Deutschlandfinale sichern. Jedoch machten ihnen technische Probleme stark zu schaffen, die auch durch das Auswechseln von Sensoren nicht behoben werden konnten. So kamen sie auch in diesem Jahr über einen dritten Platz nicht hinaus und waren hinterher sichtlich enttäuscht.

Völlig überraschend belegte die Mannschaft „Robotics A(S)G 2“ gleich bei ihrer ersten Teilnahme an der World Robot Olympiade in dieser Kategorie den ersten Platz. Die Schüler Liana Knapp, Wenzel Schwan und Vincent Merkel konnten ihren Roboter so programmieren, dass sie in den vier Wertungsläufen ausreichend Punkte sammeln konnten, um als Sieger aus dem Wettbewerb hervorzugehen. Sichtlich erleichtert und froh, dieses Ergebnis erreicht zu haben, nahmen die Schüler am Ende eines langen Tages die Urkunden und die Bescheinigung für die Teilnahme am Deutschlandfinale entgegen. Das Deutschlandfinale findet in diesem Jahr am 25./26. Juni in Schwäbisch Gmünd statt. Die Mannschaften auf den ersten drei Plätzen nehmen dann am Weltfinale teil, das in diesem Jahr in Ungarn stattfinden wird. Wir drücken unserer Mannschaft die Daumen!

(löb) Sympathisch auf den ersten Blick! – So oder ähnlich gestalten sich oft die Anfänge von zwischenmenschliche Beziehungen. Und so oder ähnlich gestaltet sich auch die Zusammenarbeit des ASG Gernsbach mit der ortsansässigen Firma Baden-Board GmbH.

Auf die Anfrage von StD Stefan Gutzeit, Stellvertretender Schulleiter des ASG, erklärte sich Baden-Board sofort bereit den Sportbereich am ASG mit einem neuem Teamoutfit zu unterstützen. Zukünftig können also die Schüler bei den Schulwettkämpfen wie Dambach-Pokal in Gaggenau oder Jugend trainiert für Olympia in den Spielsportarten Fußball, Handball und Basketball in neu gestalteten Trikots samt Hose und Stutzen auflaufen. Moderne Schnitte und frische Farben lassen die Sportler des ASG nun auf den ersten Blick sehr sympathisch erscheinen.

Baden-Board bekennt sich damit zum Standort Murgtal und Gernsbach und ist sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. „Da viele Mitarbeiter aus der Region kommen“ so Stefan Böll, Geschäftsführer und CFO der Baden Board GmbH,  „will das Unternehmen auch etwas zurückgeben und die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler für den Sport unterstützen.“

Eine weiterführende, für beide Seiten gewinnbringende Zusammenarbeit wurde ebenfalls besprochen. So konnte sich Stefan Böll durchaus dafür erwärmen BoGy-Praktikanten aufzunehmen, Betriebsbesichtigungen durchzuführen oder  Girls- und Boys-Day Interessierten Auskünfte zugeben. Denn die Unternehmen der Papierbranche im Murgtal sind durchaus attraktive, regionale Arbeitgeber.

Viel Sympathie wird den Teams des ASG also zukünftig entgegengebracht werden, wenn sich zum guten Aussehen auch noch der ein oder andere sportliche Erfolg gesellt.

27 Austauschschüler aus Spanien zu Besuch am Albert-Schweitzer-Gymnasium

(HFF) Das ASG freut sich über den Gegenbesuch der 27 jungen spanischen Austauschschüler aus Pinto (ca. 20 km südlich von Madrid). Vom 29.3.-5.4.2019 besuchen sie ihre ASG-Austauschpartner, nehmen am Unterricht in verschiedenen Klassen teil und erkunden Gernsbach mit einer Stadtrallye, sowie die umliegende Region mit Ausflügen nach  Heidelberg, Karlsruhe und Baden-Baden.

Am Montag (1.4.2019) begrüßte Schulleiter Stefan Beil die große 54er-Gruppe der Austauschschüler mit ihren deutschen Partnern. Er stellte den Namensgeber der Schule, Albert Schweitzer, und dessen soziales Engagement vor, welches das Leitbild und die soziale Ausrichtung der Schule prägt.  Er wünschte den Austauschschülern viele wertvolle Erfahrungen bei ihren verschiedenen Aktivitäten in der Region um Gernsbach.

Bereits zum 11. Mal findet dieser Austausch statt, der von der Spanierin Marisa Garcia Ortiz initiiert und von Elke Magschok in Zusammenarbeit mit der Spanisch-Fachschaft organisiert wurde.

Da die Spanier keinen Deutschunterricht an ihrer Schule haben, profitieren die deutschen Schüler in doppelter Weise – sowohl in Spanien als auch in Deutschland wird Spanisch gesprochen. Zu Beginn des Schuljahres hatten die 10. Klassen bereits die Spanierinnen und Spanier in Pinto besucht und sich seitdem auf den Gegenbesuch gefreut.

Chic in Schale geworfen durften die Schülerinnen und Schüler ihre Schule  am 22.3.2019 als Dance-Floor nutzen. Die SMV-Veranstaltungsgruppe unter der Leitung der Verbindungslehrer Richard Bartl und Dr. Cornelia Moll verwandelten den Lichthof des ASG in eine spektakuläre Disco-Party-Zone mit genialen Lichteffekten und umwerfender Akustik.

Ab der 9. Klasse waren die ASGler mit Begleitung zugelassen. Auch viele ehemalige ASGler nützten die Gelegenheit, wieder einmal an die Schule zu kommen, um den Kontakt zu den Jüngeren zu halten und mit den vielen anwesenden Lehrern zu sprechen.

Einer der Höhepunkte des Abends war die Wahl der „Queen and King of the evening“. Die Ballnacht-Royals, die online gewählt wurden, nahmen strahlend ihre Schärpen entgegen und wurden als Stars des Abends gefeiert.  

Hier finden Sie einige Bilder!

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Weltweit nahmen am 21.3.2019 an diesem mathematischen Multiple-Choice-Wettbewerb über 6 Millionen Teilnehmer aus fast 80 Ländern teil. In Deutschland sind die Teilnehmerzahlen von 184 im Jahr 1995 auf knapp 911.000 im Jahr 2018 gestiegen.  2019 beteiligten sich an die 11.700 deutsche Schulen.

Spannend war dieser Tag auch am ASG. 122 Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen hatten sich für diesen internationalen Wettbewerb am ASG (Organisation und Leitung: Annegret Biedermann, Eckhard Kleinbub, Annette Rönsch) angemeldet. Während 75 Minuten wurde gerechnet und geknobelt, um auf die Ergebnisse der zum Teil verzwickten Aufgaben zu kommen.  

Die Veranstalter möchten mit diesem nach Altersstufen gestaffelten Einzelwettbewerb die mathematische Bildung in den Schulen unterstützen, die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik wecken und festigen und durch das Angebot an interessanten Aufgaben die selbstständige Arbeit und die Arbeit im Unterricht fördern. Mehr dazu gibt es unter dem Link www.mathe-kaenguru zu erfahren.

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