Erfolgreich nahmen drei Mannschaften des Albert-Schweitzer-Gymnasiums an den Schulschachmeisterschaften des Bezirks Mittelbaden am Gymnasium Hohenbaden in Baden-Baden teil.

In der Wettkampfgruppe II erreichten Aska Ganjali, Franz Armbruster, Silas Grittmann und Yusuf Gedik den dritten Platz. Sieger in der Gruppe IV mit 5 : 1 Punkten wurden Vincent Brüstle, Niklas Kunz, Emanuele Ciancimino und Adam Toth. Souverän mit 6 : 0 Zählern gewannen in der Wettkampfgruppe III William Brüstle, Christoph Koch, Ryan Chalak und Luka Dancevic den Wettbewerb.

Beide Mannschaften haben sich damit auch für das Oberschulamtsfinale am 22. März in Karlsruhe qualifiziert.   

Einen tollen wintersportlichen Tag erlebten am gestrigen Dienstag, 05.02.2019, die Schüler des ASG. So machten sich bereits ab 7.00 Uhr morgens eine fünfzig-köpfige Gruppe auf gen Feldberg, um das traumhafte Wetter des größten Skigebietes Baden-Württembergs in vollen Zügen zu genießen. Perfekte Bedingungen ließen keine Aktivitätswünsche offen. Dabei waren auch zehn Schüler die eine Einführung ins Snowboarden von Sportlehrer Felix Arimont bekamen. Der weitaus größere Teil der Schülerschaft brach begleitet von einer Vielzahl an Lehrern des ASG zum Eislaufen nach Baiersbronn, in die modernisierte Eislaufhalle auf. Eine weitere Gruppe fuhr an das Nationalparkzentrum Ruhestein, um dort mit einer geführten Schneeschuhtour die „Wildnis“ zu erkunden während ein anderer Teil der Gruppe die Rodelhänge rund um das Natinalparkzentrum für ausgiebigen Rodelspaß nutzte. Bilder vom Winterevent des ASG findet ihr in der Gallerie.

 

Text: BT / Stananzeiger - S. Hoff

Wintersporttag am Albert-Schweitzer-Gymnasium, 5.2.2019

(HFF) Belohnung für die ASGler und die Fachschaft Sport, die immer mit viel Engagement den Wintersporttag für die über 450 Schüler des Gymnasiums organisiert, denn der diesjährige Wintersporttag am 5. Februar 2019 war ein traumhafter Schnee-Sonnentag. Wie oft mussten der Wintersporttag aufgrund der Witterungsverhältnisse in den letzten Jahren kurzfristig abgesagt werden, die ganze Organisation, Gruppeneinteilungen, Betreuung, Bus- und Bahnkarten, Eintritte, Ausleihen, etc. hatte natürlich trotzdem im Vorfeld stattgefunden. Somit umso mehr Freude, dass dieses Jahr alles stimmte.

Von der 5. Klasse bis zur Kursstufe 1 waren alle unterwegs. Es konnte aus den Angeboten Alpinskifahren am Feldberg, Rodeln und Schneeschuhwanderung am Ruhestein beim Naturparkzentrum und Eislaufen in der Eishalle Baiersbronn gewählt werden. Die weitaus größte Gruppe mit knapp 250 Schülerinnen und Schülern verbrachte den Vormittag bei Diso-Musik und entsprechend buntem Lichtspiel auf Schlittschuhen.

Die Kursstufe K 2, die sich auf das Abitur im Frühjahr vorbereitet, hatte an diesem Tag den Bundestagsabgeordneten Kai Whittaker zu Gast im Gemeinschaftskundeunterricht am ASG.

 

 

Schulprojekt zum Thema „Energie- und Klimaschutz“ am Albert-Schweitzer-Gymnasium, Gernsbach

Ob AUS auch wirklich AUS ist können Schüler mit der Energieagentur Mittelbaden feststellen. Im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg veranstaltet die Energieagentur Mittelbaden Schulprojekte. 

Innerhalb des NWT-Unterrichts (Naturwissenschaft und Technik, Leitung Daniel Diebold) wurden die drei 9. Klassen des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Gernsbach von Kevin Schad in zwei Doppelstunden zum Thema „Energie- und Klimaschutz“ geschult. Dabei wurde der Stromverbrauch von Haushaltsgeräten und elektrischen Geräten im Schulhaus und zu Hause untersucht. Stromsparen sei einer der wichtigsten Schritte, die jeder selbst tun kann, um beim Klimaschutz mitzumachen, so Schad. Im lockeren Unterrichtsgespräch wurden folgende Themen bearbeitet: Klimaschutz, Gletscherschmelze, CO2-Gehalt der Atmosphäre, unbekannte Effekte bei Temperaturanstieg, aktuelle Berichterstattung in den Medien, welche Geräte benutzen vor allem Jugendliche, Stand-by-Verluste (wieso, wo, welche Geräte, Höhe, wie merkt man’s, Messung), Vorgehen beim Messen, Beleuchtung (Effizienz verschiedener Lampen, Abwärme, Wirtschaftlichkeit). Dabei wurde Vieles praktisch in Kleingruppen erprobt, z.B. wie man mit einem Strommessgerät den Stromverbrauch messen kann. Anhand eines Energiefahrrads wurde der Zusammenhang zwischen Leistung und erzeugtem Strom ausprobiert.  Die 9. Klässler mussten verschiedene Stromverbraucher (LED, Glühbirne, CD-Player, Ventilator u.ä.) mit der eigenen Pedalkraft betreiben und erfuhren so ganz plastisch und mit Staunen den Unterschied zwischen dem Energieverbrauch einer herkömmlichen Glühbirne im Gegensatz zu einer LED-Birne.

Die Schüler bekamen auch Messgeräte zwischen den beiden Projektterminen mit nach Hause. Verblüffend war die Höhe des Verbrauchs eines üppig mit elektrischen Geräten ausgestatteten und stark genutztem Jugendzimmer. Die Auswertung der Ergebnisse folgte im Plenum, gab Anlass für eine rege Diskussion und trug zum Verständnis der Problematik bei. Die Gedankenlosigkeit, mit der Geräte in Betrieb bleiben, war teilweise erschreckend. Hier sieht das Ministerium einen deutlichen Nachholbedarf und damit ist auch der Sinn des Projektes begründet: zum Nachdenken über das eigene Verhalten anregen und entsprechend - im Sinne des Energie- und Klimaschutzes - zu reagieren. Das ist am ASG gelungen!

 

„Wir nehmen jedes Fest mit!“

Artikel zum Interview mit Frau Ines Reil

Am Freitag, den 07.12, besuchte die Integrationsbeauftragte der Stadt Gernsbach, Frau Ines Reil, die 14 Schüler des Leistungskurses Gemeinschaftskunde und ihren Lehrer Herr Michael Wagner am Albert-Schweitzer-Gymnasium zu einem spannenden Interview zum Thema „Migration und Integration in der Region und Gernsbach“.

Der Bildungsplan im Leistungskurs Gemeinschaftskunde beinhaltet das weiterhin sehr aktuelle Thema „Migration und Integration“. Doch zu den theoretischen Ansätzen wünschten sich die Schüler des ASGs zum Ende dieser Lehrplaneinheit auch ein konkretes Beispiel aus ihrem Umfeld.

Frau Reil stellte sich auf Anfrage zu einem Interview bereit.

Nach ihrer Begrüßung und einer kurzen Vorstellung ihres Fachbereichs stellten ihr die Schüler zunächst vorbereitete Fragen. Diese beinhalteten die Themen Versorgung, Integration, Bildung und Arbeit der Flüchtlinge sowie Asylrecht. Ein besonderes Augenmerk lag auf der Arbeit in der Stadt und den Auswirkungen auf Gernsbach.

Das Interesse der Schüler war sehr groß und es entstand ein lebendiger Dialog. Sie konnten viele neue Erkenntnisse gewinnen und ihr Wissen mit aktuellen Zahlen und Erfahrungswerten aus der regionalen Flüchtlingspolitik erweitern.

Für die Stadt Gernsbach lässt sich zusammenfassend sagen, dass die Integration gut gelingt. Das ist vor allem dem Einsatz der vielen Ehrenamtlichen, der hauptamtlichen Mitarbeiter und der Integrationsbereitschaft der Flüchtlinge zu verdanken. Das „H10 Treffpunkt Vielfalt“ steht als Begegnungsstätte und für Tätigkeiten wie Hausaufgabenbetreuung bereit. Die Eingliederung in Bildungseinrichtungen und Arbeitsintegration werden durch Sprachförderung und Qualifizierungen unterstützt.

Die Frage, ob die Flüchtlinge denn Weihnachten feiern würden,  wurde mit dem Zitat eines Flüchtlings „Ach wir nehmen jedes Fest mit“ beantwortet und führte zu zustimmendem Gelächter der Jugendlichen.  

Johanna Schmider wird Preisträgerin

Jury (von links): Judith Blum, Sabine Katz, Ulrich Freist, Tobias Metzner (vorne rechts)

ASG-Finalisten (von links): Janina Klenk, Rune Götsch, Amelie Reik, Noah Weiler, Nicolas Lux, Johanna Schmider

Seit 59 Jahren besteht der von der Kultusministerkonferenz empfohlene Vorlesewettbewerb, an dem jährlich 600 000 Kinder aus 7200 Schulen teilnehmen. „Begeisterung für Geschichten zu erwecken und die Faszination des Erzählens zu vermitteln“, war 1959 die Grundidee des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, so dessen Vorsteher Heinrich Riethmüller. „Nur wer liest, kann  verstehen, denn Lesen ist die Grundlage aller Bildung. Im Mittelpunkt des Vorlesewettbewerbs stehen Lesefreude und Lesemotivation.“

Organisiert wurde der diesjährige ASG-Vorlesewettbewerb von den Deutschlehrern der Klassenstufe 6: Jeanette Pacyna (6a) und Christoph Haas (6b). In Vorbereitung auf das schulische Finale werden zunächst klassenintern je drei Kandidaten von ihren Klassenkameraden ausgewählt, die gegen die von den Parallelklassen ausgewählten Vorleser antreten. Mit Bewertungsbögen achten die Klassenkameraden darauf, wen sie für ihre Klasse zur Endausscheidung schicken. Es können maximal 15 Punkte für drei verschiedene Kategorien vergeben werden: 1. Lesetechnik, 2. Auswahl der Textstelle und 3. sprachliche Interpretation der ausgewählten Textstelle.

Im Finale tragen die Schüler eine Leseprobe aus einem Jugendbuch ihrer Wahl vor, danach lesen sie eine fremde Textstelle.

Auf der klassenübergreifenden Stufe bestimmt dann eine Jury (Sabine Katz (Bücherstube), Ulrich Freist (Leiter der Stadtbibliothek Gaggenau), Judith Blum (ASG-Deutschlehrerin) und Tobias Metzner (Kl. 6 – Vorjahressieger des ASG-Vorlesewettbewerbs) den Preisträger.

Am 13. Dezember 2018 traten die Finalisten der zwei 6. Klassen an: 6a: Nicolas Lux, Amelie Reik, Noah Weiler; 6 b: Rune Götsch (in Vertretung für Fiona Oetker-Kast, die leider erkrankt war), Janina Klenk, Johanna Schmider. Die Jury kürte Johanna Schmider mit dem ASG-Vorlesepreis. Nun geht es für die junge Preisträgerin auf Kreisebene weiter. Das ASG wünscht viel Erfolg!

Am 5. Dezember 2018 ermöglichte Ulrike Brasseur, die Leiterin des Bereichs Duale Hochschule beim Mercedes-Benz-Werk Gaggenau, interessierten Schülerinnen und Schülern der K1 erste Einblicke in das Themenfeld „Bewerbung“. Den Wünschen der Jugendlichen entsprechend lag der Schwerpunkt des Nachmittags auf den Themen Auftreten und Gesprächsführung im Vorstellungsgespräch.

Als zentral stellte Frau Brasseur heraus, dass man sich vor einem Bewerbungsgespräch zunächst über eigene Interessen, Stärken, Schwächen und Lebenspläne klar werden müsse – nur so könne man überzeugend auftreten und auch beurteilen, ob eine bestimmte Firma überhaupt zu einem selbst passt. In einem Vorstellungsgespräch solle man adäquat zu der Stelle auftreten, auf die man sich bewirbt, aber auch wenn es in Teilen dazugehöre, eine Rolle zu spielen, sei es doch immer wichtig, authentisch zu bleiben.

Neben Themen wie angemessener Kleidung, typischen Fragen im Vorstellungsgespräch und dem Ablauf eines Assessment-Centers blieb viel Raum für die Fragen der Schülerinnen und Schüler.

(RÖN) Bei frostigen Temperaturen unternahmen 23 gut gelaunte, lesehungrige (und auch sonst hungrige) Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b in Begleitung von Frau Rönsch und Herrn Kleinbub am Dienstag, den 20.11. im Rahmen des Deutschunterrichts einen Ausflug nach Gaggenau in die Stadtbibliothek.

Dort stellte auf Einladung von Frau Grittmann, der Leiterin der Kinder- und Jugendbuchabteilung, die Autorin Stefanie Höfler ihren Roman „Mein Sommer mit Mucks“ vor und zog mit ihren kleinen Lesesequenzen, an die sich kurzweilige Fragerunden anschlossen, alle Zuschauer in den Bann.

Der 2016 für den Jugendliteraturpreis nominierte Roman handelt von der beginnenden Freundschaft zwischen dem Mädchen Zonja und dem Jungen Mucks, die sich in ihren Sommerferien im Schwimmbad kennenlernen. Zonja findet schnell heraus, dass Mucks irgendein dunkles Geheimnis mit sich herumträgt, über das er nicht sprechen will.

Mit einer Ahnung von dem, was nicht stimmt, und der unbändigen Lust weiterzulesen endete für die Klasse die einstündige Veranstaltung.

Erst nachdem alle mindestens ein Autogramm von Frau Höfler erhalten hatten, konnte die Heimreise nach Gernsbach angetreten werden.

Lustigerweise konnte die Unterhaltung mit Frau Höfler in der Bahn fortgesetzt werden, da diese ebenfalls im Murgtal beheimatet ist.

Dieser besondere Schulvormittag war für alle ein großes Vergnügen.

 

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